Der "Zebrastreifen" am Lessinghaus ist fertig


von Tageblatt-Redaktion

Der "Zebrastreifen" am Lessinghaus ist fertig
Foto: Uwe Schulz

Hoyerswerda. Der nagelneue Fußgängerüberweg am Übergang der Fischerstraße zur Straße am Lessinghaus ist mehr oder weniger hart errungen. Seine Geschichte beginnt mit dem Bürgerhaushalt 2019. Mit 214 Stimmen schaffte es der Vorschlag zwar auf die Umsetzungsliste, aber damit begannen die Schwierigkeiten erst.

Wegen der Vorschriften bezüglich Zuwegung, Platzangebot, Beschilderung und Beleuchtung hieß es: nicht machbar. Es war zwischenzeitlich sogar von einer Ampel als Alternative die Rede. Doch diese hätte in Bau und Betrieb enorme Kosten verursacht. Vor zwei Jahren wurde also entschieden: Kommando zurück - was auch nicht ganz billig zu haben war.

Denn mittlerweile sind die Bushaltestelle in Richtung Neues Rathaus verlegt, der Gehweg dorthin nach einem Grundstückskauf verbreitert und die Borde angepasst. Zuletzt waren noch die beiden Peitschenmasten mit Hinweiszeichen 350 aufzustellen und beleuchtungstechnisch anzuschließen.

Nun ist die profan Zebrastreifen genannte Anlage seit einigen Tagen nutzbar. Sie soll vor allem die Wege der Schülerinnen und Schüler des Johanneums sowie der Kinder und Eltern des Kinderhauses Am Zoo sicherer machen. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Mario Hoffmann schrieb am

Schade nur, wenn Erwachsene mit Kind den Zebrastreifen nicht benutzen. Gesehen am Donnerstag gegen 7 Uhr als ich von Nachtschicht kam. Das Kind wollte über den Zebrastreifen gehen, wurde von der Mutter davon abgehalten. Zur Kita ist es bequemer, 3 Meter davor genau in der Kurve die Straße zu überqueren.

Torsten Kilz schrieb am

Und wann kommt der Fußgängerüberweg vor der Grundschule „An der Elster“? In der Altstadt hat man das Problem vor allen Schulen geklärt, nur in der Neustadt passiert es leider nicht. Warum werden hier Unterschiede gemacht?

Stefanie Trunsch schrieb am

Ja, Herr Hoffmann, es müssen sich wohl beide Seiten noch dran gewöhnen. Uns Fußgängern wurde an eben diesem Ort das Vorrecht genommen, die Straße zuerst zu überqueren. Halt alles eine Frage der Gewohnheit.

Trotzdem sind wir uns doch sicherlich einig, dass an dieser unübersichtlichen Stelle sowohl für die Kinder der Kita, die Schüler der benachbarten Schule und den Besuchern der Kinder und Jugendfarm ein Stück Sicherheit geschenkt wurde. Vielleicht lernt es die Mama auch noch.

Danke an die Stadt Hoyerswerda für den langen Atem.

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