Der Tagebau, der doch nicht kam


von Tageblatt-Redaktion

Der Tagebau, der doch nicht kam
Repro: TB

Michalken. Dies ist das Titelbild der Ausgabe fünf der „Grubenkante“ des Arbeitskreises für Umwelt und Frieden Hoyerswerda, erschienen im Sommer 1989. Acht Jahre zuvor war das Dubringer Moor zum Bergbauschutzgebiet erklärt worden – mit dem Ziel des Abbaus von Torf und Braunkohle.

Die Pläne wurden 1990 ad acta gelegt – und das Moor ist daher noch immer ein Zuhause für viele seltene Tiere und Pflanzen. Das Naturschutzgebiet Dubringer Moor ist 1.700 Hektar groß. Allerdings gilt der Zustand des Sumpfgebietes höchstens als befriedigend.

Vor allem sommers leitet das stark ausgebaute Grabensystem im Moor zu viel des für seinen Erhalt wichtigen Wassers ab. Zudem ist der Vincenzgraben mit Schwermetallen belastet. An möglichen Lösungen wird derzeit aber schon gearbeitet. (red)

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