Der Rathauschef bekommt sechs neue Helfer


von Tageblatt-Redaktion

Der Rathauschef bekommt sechs neue Helfer
Foto: Gernot Menzel

Hoyerswerda. “Es ist Licht am Ende des Tunnels“, kommentiert Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh (SPD) eine Entscheidung des Bundesamtes für Wirtschaft. Wie er mitteilt, hat die Behörde Mittel für die Einstellung von sechs zusätzlichen Mitarbeitern im Rathaus freigegeben.

Der Stadt sei schriftlich mitgeteilt worden, dass die Personalkosten der Projektmanager für sogenannte Strukturwandelvorhaben bis zum Jahr 2025 mit 90 Prozent gefördert werden. Das Rathaus sucht aktuell per Ausschreibung nach entsprechendem Personal.

Die Betreffenden sollen sich ab November sowohl für die Stadt, die Städtischen Wirtschaftsbetriebe und die städtische Wohnungsgesellschaft wie auch für Nachbargemeinden um die Bearbeitung von Förder-Projekten kümmern. Allein das Konzept „LebensEnergieStadt“ umfasst zwanzig einzelne Vorhaben. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Torsten Weniger schrieb am

Also das wirkt ja alles ganz charmant. Schaut man aber in die ausgeschriebenen Stellen fragt man sich manchmal schon?

BA Studium, ein Jahr Berufserfahrung und dann sind die Interessenten fit für den Strukturwandel?

Woher sollen die Impulse für Veränderungen kommen? Vom Bürgermeister? Von anderer Stelle?

Ebenso verwundert mich, daß die Wohnungsgesellschaft und die SWH ebenfalls eine Stelle bekommen.

Als Rückkehrer, mit "Erfahrung im regionalen Markt", kann ich nur eins feststellen. Ortseingesessene Unternehmen haben Angst vor Veränderungen.
Städtische Unternehmen sind vom Management her eher so aufgestellt, dass besetzte Posten mit aller Macht darum kämpfen, auf ihrem Posten zu bleiben. Impulse von Mitarbeitern werden abgewürgt, nur um selber gut dazustehen.

Wenn sich die Region verändern soll, dann muss sich grundsätzlich etwas ändern. In einer freien Marktwirtschaft, und vor allem auf kommunaler Ebene, sollten endlich wirtschaftliche Erfolge das Maß der Dinge sein und nicht, wer wen kennt.

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