Der LHC Cottbus gewinnt den Sparkassen-Cup 2015


von Tageblatt-Redaktion

Gleich zum Turnierauftakt gab es das Prestige-Duell zwischen dem LHV Hoyerswerda und dem HVH Kamenz. Der LHV siegte.
Gleich zum Turnierauftakt gab es das Prestige-Duell zwischen dem LHV Hoyerswerda und dem HVH Kamenz. Der LHV siegte.

Von Paul Barth

Die BSZ-Halle war am Samstag bei tropischen Temperaturen der Austragungsort des diesjährigen Sparkassen-Cups des LHV Hoyerswerda. Das Eröffnungsspiel bestritten der Gastgeber und der HVH Kamenz. Das Spiel begann auf Augenhöhe. Die gesamte erste Halbzeit ging es eng zu. Der LHV führte mit 10:9 zur Pause. Nach dem Seitenwechsel agierte das Team von Conni Böhme dann besser und setzte sich Stück für Stück ab. Auffällig war, dass sich die beiden Neuzugänge Eric Besser-Wilke und Kamil Cieniek schon sehr gut in das Spiel der Mannschaft eingefügt haben und einige Torerfolge verbuchen konnten. Der LHV setzte sich bis zum Abpfiff weiter ab und gewann am Ende souverän mit 23:18.

Das zweite Spiel und somit das erste Spiel der zweiten Gruppe bestritten dann der LHC Cottbus und der HV Elbflorenz Dresden II. Die zahlreichen Zuschauer sahen eine hochklassige Partie. Die Cottbuser setzten sich am Ende mit 21:17 durch und bestätigten somit ihre Favoritenposition.

In der Gruppe des LHV kam es dann zum Duell zwischen dem Drittligaabsteiger HSV Lok Pirna Dresden und dem HVH Kamenz. Pirna setzte sich souverän mit 22:16 durch. Somit wussten die Fans bereits, dass es zum Entscheidungsspiel um den Gruppensieg zwischen dem Gastgeber und dem HSV Lok Pirna Dresden kommen würde. Doch zuvor musste noch der LHC Cottbus gegen den HV Oberlausitz Cunewalde ran. Die Cottbuser entledigten sich ihrer Aufgabe souverän. Sie gewannen mit 25:18 und waren somit als Gruppensieger bereits für das Finale qualifiziert.

Der LHV wollte ebenfalls ins Finale einziehen. Die Pirnaer begannen besser und konnten einige Tore zwischen sich und den LHV bringen. Die Hitze, die in der Halle herrschte, machte sich deutlich bemerkbar. Immer wieder kam es zu ungewohnten Fehlern, die den Spielrhythmus brachen. Das Team von Conni Böhme, der allen Akteuren gleiche Einsatzzeiten gab, verlor das Spiel schließlich mit 14:18.

Somit stand fest, dass das Finale der LHC Cottbus und der HSV Lok Pirna Dresden bestreiten. Der LHV spielte im Spiel um den dritten Platz und musste nun noch auf seinen Gegner warten.

Im letzten Spiel der Vorrunde setzte sich dann die zweite Vertretung des HC Elbflorenz knapp mit 23:22 gegen den HV Oberlausitz Cunewalde durch und war somit der Gegner des LHV im Spiel um den dritten Platz. Bevor dieses Spiel stattfand, setzte sich jedoch erst der HVH Kamenz gegen den HV Oberlausitz Cunewalde durch und sicherte sich somit den fünften Platz.

Nun wollte der LHV seinen Fans noch einen Sieg schenken und sich den dritten Platz sichern. Leider klappte das nicht. Der Gastgeber verlor denkbar knapp mit 18:19 gegen den HC Elbflorenz Dresden und landete am Ende leider nur auf dem vierten Platz. Auf eine Revanche müssen die Elsterstädter jedoch nicht lange warten, denn am 1. Spieltag der Sachsenliga sind die Landeshauptstädter wieder zu Gast.

Im Finale trafen dann die beiden Viertligisten aufeinander. Der LHC Cottbus konnte sich letztendlich durchsetzen und mit dem Sparkassen-Cup im Koffer die Rückreise antreten. Die spielerisch beste Mannschaft setzte sich also auch verdient durch.

Für alle Mannschaften war es bei den tropischen Verhältnissen in der Halle ein harter Tag, der wohl bei jedem einzelnen Spieler an den Kräften gezerrt hat.

Im Rahmen der Siegerehrung wurde der ehemalige LHV-Spieler Nick Widera vom LHC Cottbus als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet. Den Preis für die beste Torhüterleistung konnte der Schlussmann des HC Elbflorenz Dresden, Roman Judisch, in Empfang nehmen.



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