Der Krankenhaus-Chef zur Impfpflicht-Kontrolle


von Tageblatt-Redaktion

Der Krankenhaus-Chef zur Impfpflicht-Kontrolle
Foto: Uwe Schulz

Hoyerswerda. Wie wird eigentlich die Pflicht zur Impfung gegen Covid-19 in Medizin und Pflege kontrolliert und durchgesetzt?

Während darum politisch jede Menge Geräusche erzeugt werden, hat Klinikums-Geschäftsführer Mirko Papenfuß (hier mit Pflegedirektorin Birgit Wolthusen und Intensiv-Medizin-Chefarzt Heiko Sahre) während eines Vortrags im Stadtrat unter anderem erklärt, was er vom Gesundheitsamt des Kreises Bautzen dazu erfahren hat.

Demnach muss das Krankenhaus die Namen der Ungeimpften bis zum 15. März melden. Die Betroffenen hätten dann bis Mitte April Zeit, Unterlagen nachzureichen. Danach werde wohl ein Bußgeld angedroht. Auch dies könne vier Wochen dauern. Es würde ein weiterer Monat vergehen, in dem schließlich individuelle Lösungen gesucht werden könnten.

Das Klinikums-Management ist zwar für eine Impfung, aber gegen eine Impfpflicht. Im Krankenhaus liegt die Impfquote der Beschäftigten aktuell bei 80 Prozent. Papenfuß sagte weiter, von der Struktur her wäre ein Personalschwund von 10 bis 20 Prozent nicht zu verkraften. (red)

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