Das Taubenschwänzchen erobert die Lausitz
Litschen. Der Wanderfalter Taubenschwänzchen – beheimatet in Südeuropa – tritt vermehrt in unserer Region auf, beobachtet Hans-Jürgen Menges aus Litschen seit ein paar Jahren. Ihm ist auch dieser Schnappschuss gelungen.
Wie er berichtet, kommen die Falter im Frühjahr über die Alpen nach Mitteleuropa. Bestimmte Eigenschaften ähneln denen eines Kolibris. Der Falter schwirrt vor den Blumen und saugt mit seinem Rüssel Nektar aus den Blüten.
Das häufigere Auftreten ist laut Menges in den im Jahresmittel steigenden Temperaturen in Mitteleuropa begründet. Bei weiterer Erwärmung könnte der Falter hier wohl heimisch werden. (red)
Kommentare zum Artikel:
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Jacqueline Baudisch schrieb am
Wir haben seit 2 Jahren auch Taubenschwänzchen auf dem Balkon und in unserem Garten, in Spremberg, Niederlausitz. Wir freuen uns immer, wenn wir den Falter sehen.
Doris Jentzsch schrieb am
Wir haben oft Besuch von Taubenschwänzchen, Holzhummeln und dem Schwarzspecht in unserem Garten, aber erst seit 2-3 Jahren.
Karl Gustav schrieb am
Am 3.9. im WK 4 gesichtet, wie ein kleiner Kolibri die Balkonblumen ausgeschleckt.
Uwe Seifert schrieb am
Ich wohne in Lühmannsdorf (MV) an der Ostsee und habe gestern in meinem Garten am Sommerflieder ein Taubenschwänzchen beobachtet.
Ingo Schroeder schrieb am
Hallo, auch bei uns in Rüdersdorf bei Berlin haben wir dieses posierliche Tier in unserem Blumenbeet erleben dürfen.
Sehr schön anzusehen wie es in der Luft steht.... Dieses Jahr war es sogar viel öfter zu sehen!
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