Das Taubenschwänzchen erobert die Lausitz
Litschen. Der Wanderfalter Taubenschwänzchen – beheimatet in Südeuropa – tritt vermehrt in unserer Region auf, beobachtet Hans-Jürgen Menges aus Litschen seit ein paar Jahren. Ihm ist auch dieser Schnappschuss gelungen.
Wie er berichtet, kommen die Falter im Frühjahr über die Alpen nach Mitteleuropa. Bestimmte Eigenschaften ähneln denen eines Kolibris. Der Falter schwirrt vor den Blumen und saugt mit seinem Rüssel Nektar aus den Blüten.
Das häufigere Auftreten ist laut Menges in den im Jahresmittel steigenden Temperaturen in Mitteleuropa begründet. Bei weiterer Erwärmung könnte der Falter hier wohl heimisch werden. (red)
Kommentare zum Artikel:
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Marion Frevel schrieb am
Ich wohne in Ostfriesland und konnte letzte Woche in den frühen Abendstunden diesen kleinen Schmetterling an meinen Geranien beobachten.
Rosi Michely schrieb am
Wir wohnen im Saarland und haben am Schmetterlingsflieder mehrere Taubenschwänzchen gesehen. Sie kamen jeden Tag und haben sich mit den Schmetterlingen den Nektar geteilt.
Petra Zybowski schrieb am
In Obercunnersdorf bei Löbau habe ich auch 5 Taubenschwänzchen entdeckt. Vielleicht sind es auch mehr.
Anja Greitsch schrieb am
Wir haben die kleinen Kerlchen hier in der Gemeinde Moritzburg (Sachsen) in diesem Jahr auch schon gesichtet.
Petra Skala schrieb am
Hier in Obercunnersdorf schwirren fünf auf dem Schmetterlingsstrauch herum. Sie sind sehr flink.
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