Das Taubenschwänzchen erobert die Lausitz


von Tageblatt-Redaktion

Das Taubenschwänzchen erobert die Lausitz
Foto: Hans-Jürgen Menges

Litschen. Der Wanderfalter Taubenschwänzchen – beheimatet in Südeuropa – tritt vermehrt in unserer Region auf, beobachtet Hans-Jürgen Menges aus Litschen seit ein paar Jahren. Ihm ist auch dieser Schnappschuss gelungen.

Wie er berichtet, kommen die Falter im Frühjahr über die Alpen nach Mitteleuropa. Bestimmte Eigenschaften ähneln denen eines Kolibris. Der Falter schwirrt vor den Blumen und saugt mit seinem Rüssel Nektar aus den Blüten.

Das häufigere Auftreten ist laut Menges in den im Jahresmittel steigenden Temperaturen in Mitteleuropa begründet. Bei weiterer Erwärmung könnte der Falter hier wohl heimisch werden. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Helmi Lippel schrieb am

Seit 2 Jahren besucht es meine Balkon-Blumen in Simmern, Rheinland Pfalz.

Josef Dammann schrieb am

Wir haben ihn in unserem Sommerflieder gesehen, er kommt meistens in den frühen Abendstunden ab 18.00 Uhr. Wir freuen uns sehr, dass er in unserem Garten zu Hause ist. Wir wohnen in Nordrhein-Westfalen, in Haltern am See.

Dagmar Büttner schrieb am

Hallo zusammen,
Ich habe das Taubenschwänzchen im Österreichurlaub (August 2022) gesichtet.
Ich war in Kärnten Nassfeld auf 1530 m Höhe. Ein wirklich faszinierender Falter.

Horst Brüggemnn schrieb am

Ich habe auch im Juli einen in unserer Hortensie gesehen und ganz aus der Nähe beobachtet und fotografiert, aber das Handy war zu dicht dran und die Bilder sind leider nicht so schön. Wir wohnen in Michendorf.

Christine Vorderwülbecke schrieb am

Bei uns im Hochsauerland kommt das Taubenschwänzchen schon viele Jahre im Sommer. Jahrelang war ein Geißblatt der Favorit und jetzt ist es das Patagonische Eisenkraut.

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