Das Lausitzbad im Dornröschenschlaf


von Tageblatt-Redaktion

Das Lausitzbad im Dornröschenschlaf
Foto: Mirko Kolodziej

Hoyerswerda. Seinen Start als Geschäftsführer des Lausitzbades hat sich Matthias Brauer deutlich anders vorgestellt. Anfang März trat der bisherige Betriebsleiter die Nachfolge von Rainer Warkus an – zwei Wochen später musste er wegen der Restriktionen zur Eindämmung von Covid-19 den Bad-, Sauna- und Gastronomiebetrieb einstellen.

Seither ist im Bad viel geputzt sowie hier und da repariert worden. Ein Sperrmüllcontainer vor dem Gebäude war der Hinweis, dass sich über die Zeit Dinge angesammelt hatten, die entweder nicht mehr gebraucht oder nicht mehr repariert werden können. In den Becken ist das Wasser abgelassen und die großen Pumpen im Keller sind mit Konservierungsmittel gefüllt sowie versiegelt.

„Das Bad ist wie im Dornröschenschlaf“, sagt der Geschäftsführer. Die meisten Stammgäste zeigten Verständnis, berichtet er. Viele gehörten auch selbst zu Risikogruppen. Dennoch hofft Brauer natürlich, in Bälde wieder öffnen zu können. Nachdem der Februar hinsichtlich der Besucherzahlen einer der besten Monate in der Geschichte des Bades war, hatte sich der März eigentlich ebenso ganz gut angelassen. (red)

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