Dank sofortiger Reanimation heute noch am Leben


von Tageblatt-Redaktion

Dank sofortiger Reanimation heute noch am Leben
Foto: Juliane Mietzsch

Bernsdorf. Karola Jungrichter kam in einem Notfall die nötige schnelle Hilfe zu, sodass sie einen Herzstillstand überlebt hat und an diesem Freitag ihren 60. Geburtstag begehen konnte. Dieser glückliche Ausgang ist der sofortigen Hilfe ihres Mannes Thomas und vieler weiterer in der Notfallrettung Beteiligter zu verdanken.

Anfang April waren Jungrichters aufgrund des guten Wetters schon in ihrem Garten nahe des Bernsdorfer Waldbades, nach der Arbeit hat sich Karola Jungrichter dort auf einer Liege ausgeruht. Als ihr Mann Thomas ein Röcheln vernahm und seine Frau auf Ansprache nicht reagierte, handelte er umgehend, rief nach Hilfe und leitete Wiederbelebungsmaßnahmen ein – Herzdruckmassage und Beatmung. Unterstützt wurde er von seinen Nachbarn.

Hinzugerufene Rettungskräfte und ein Notarzt trafen nach und nach ein. Einige glückliche Umstände sorgten dafür, dass alsbald die nötige Hilfe vor Ort an kam. So auch Michaela Lorenz, Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Straßgräbchen, die per Lebensretter-App zu dem Notfall gerufen wurde. Das Projekt „Region der Lebensretter Ostsachsen“ ist darauf ausgelegt, dass sich Menschen mit spezieller Ausbildung registrieren lassen und bei Herzstillständen alarmiert werden, wenn sie sich in unmittelbarer Nähe zu dem Notfall befinden.

Die Überlebensrate nach einem Herzstillstand ist gering, doch das schnelle Handeln hat Karola Jungrichter das Leben gerettet. Dieser Fall zeige auch, dass alle Standards funktioniert, alle Systeme gegriffen und die Vernetzung von Leitstelle, Feuerwehr und Rettungsdienst geklappt haben. (red)

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