Unfall nach Fahrplan: Bus fährt gegen Bierwagen


von Tageblatt-Redaktion

Michalken. Ein Bus der VGH-Stadtlinie 5 war am Freitag in einen Unfall Am Anger verwickelt. Wie die Polizei mitteilt, fuhr er gegen einen dort abgestellten Bierwagen. Dieser parkte wohl noch vom Männertag auf der Fahrbahn.

Zwar wurde niemand verletzt, der Schaden soll sich aber auf mindestens 16.000 Euro belaufen. Der Unfall ereignete sich um 10.11 Uhr, eine Minute bevor die Linie 5 laut Fahrplan an der Bushaltestelle Am Anger sein muss. (red)

Themen in dieser Meldung


Zurück

Kommentare zum Artikel:

Peter Freilich schrieb am

Schau an, hatte der Busfahrer die Augen zu? Und wenn ich so etwas immer lese "zwar wurde niemand verletzt" hört es sich für mich immer so an wie, leider wurde niemand verletzt. Sollte es nicht besser heißen, zum Glück wurde niemand verletzt ?

Klaus Herrmann schrieb am

Ich möchte niemanden etwas unterstellen! Hat der Busfahrer zu sehr Männertag gefeiert?! Ein stehendes Hindernis mit dem Bus rammen!?
Oder war die Berichterstattung nicht ganz umfassend?

Michael Meyer schrieb am

Ich möchte hier mal eine Lanze für die Busfahrer brechen. Man sollte nicht vergessen, dass ihr Menschen seid und nicht absichtlich einen Unfall verursacht!

Ihr macht einen verantwortungsvollen Job, der nicht jeden Tag einfach ist! DANKE dafür!!!

Peter Freilich schrieb am

Herr Meyer, ja das sind Menschen und nein, hoffe sie machen keinen absichtlichen Unfall. Und auch danke für ihren täglichen Einsatz.

Stefan Löwe schrieb am

Sehr geehrter Herr Freilich,
sehr geehrter Herr Hermann,

zunächst haben Sie recht. Das Wichtigste ist, dass niemand zu Schaden gekommen ist.

Den anderen Teilen Ihrer Beiträge muss ich hier aber in aller Form und Deutlichkeit widersprechen.

Etwas mehr sachlichen Hintergrund finden Sie in der Mitteilung der Polizei auf der Website (Polizei Sachsen>Polizeidirektion Görlitz>Medieninformationen>15. Mai 2021).

Neben der Straße war ein nicht zugelassener Bierausschankwagen abgestellt. Die geöffnete Thekenklappe ragte in einiger Höhe in den öffentlichen Verkehrsraum. Der Bus ist an dieser geöffneten Klappe knapp "hängen geblieben".

Natürlich ist jeder Unfall einer zu viel. Unter den örtlichen Bedingungen - enge Straße, Gegenverkehr, teils Bäume nah am Straßenrand, denen ausgewichen werden muss - ist dieser Unfall zumindest erklärbar und hat nichts mit einer Männertagfeier unseres Fahrers zu tun. Unser Fahrer ärgert sich selbst auch am meisten darüber.

Unsere Busse sind ca. 500.000 Kilometer pro Jahr in der Stadt unterwegs. Unsere Fahrer und Fahrerinnen sind Profis, die durch ihre Achtsamkeit jeden Tag Unfälle nach Fehlern anderer Verkehrsteilnehmer vermeiden.

Aber auch Profis sind nur Menschen und wo Menschen arbeiten kann auch mal was schief gehen. Das ist nicht schön, aber auch kein Grund für Unterstellungen.

Vielen Dank

Stefan Löwe
Geschäftsführer Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda mbH

Einen Kommentar schreiben

Es werden nur jene Kommentare veröffentlicht, die unter Angabe von Vor- und Familienname und einer gültigen E-Mail-Adresse (für Rückfragen) abgegeben wurden.

Bitte rechnen Sie 8 plus 3.