Bundeswehr investiert in Übungsplatz


von Tageblatt-Redaktion

Bundeswehr investiert in Übungsplatz
Foto: Joachim Rehle

Neustadt/Spree. Die Bundeswehr rüstet den Truppenübungsplatz Oberlausitz auf. Das kündigte Generalinspekteur Eberhard Zorn (Zweiter von links) bei einem Besuch an. Es geht demnach um den Ausbau zur wichtigsten Ausbildungs- und Übungseinrichtung in Ostdeutschland.

So werde man zusätzliche Gebäude und Hallen sowie eine Tankstelle errichten. Es würden künftig auch mehr Kamera-Drohnen über dem Gelände unterwegs sein. Die Versorgungs-Logistik werde zugleich an ziviles Personal beziehungsweise die mittelständische Wirtschaft abgegeben.

Den Truppenübungsplatz legte 1945 die Rote Armee an. Ein Jahr später übernahm die Kasernierte Volkspolizei, 1956 die NVA und 1990 die Bundeswehr. Er erstreckt sich auf etwa 10 mal 40 Kilometern. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Thomas Häntschke schrieb am

Leider wird im Artikel verschwiegen, daß der Platz in Zukunft auch für die "Speerspitze der Nato" und vor allem für die amerikanischen Truppen genutzt werden soll, was m. E. auch eine Art Provokation gegen Russland, als "Feind der westlichen Welt" darstellt, wobei ich nicht nachvollziehen kann, dass MP M. Kretschmer diese Ausweitung für gut befindet, obwohl er sich auf der anderen Seite gegen weitere Sanktionen gegen Russland ausspricht. "Arbeitsplätze und Kaufkraft" sind für mich keine Argumente, denn zu friedlichen Lösungen führen die militärischen Aufrüstungen in Richtung Osten auf keinen Fall.
MfG Thomas Häntschke

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