B 97 wegen Rissen für weitere drei Monate dicht


von Tageblatt-Redaktion

B 97 wegen Rissen für weitere drei Monate dicht
Einer der Risse, in der Fahrbahnmitte, dutzende Meter lang, mehrere Zentimeter breit. Foto: Uwe Schulz

Spreetal. Noch Mitte vergangener Woche hieß es, beim Einbau zusätzlicher Drainagen im Tempo-30-Bereich der Bundesstraße 97 laufe alles so, dass die Straßensperrung wie vorgesehen zum Ende der sächsischen Schulferien wieder aufgehoben werden kann. Dem ist nun nicht so.

Der staatliche Bergbausanierer LMBV informiert über eine Verlängerung der Sperrung um zwei bis drei Monate – also maximal bis Ende November. Es seien durch die Bauarbeiten Mitnahme-Setzungen und Asphaltrisse aufgetreten, die Reparaturen unumgänglich machten. Sie zeigten sich erst nach einem Presse-Termin am Mittwoch der vorigen Woche.

Im Bereich Spreetal ist 1964 die heutige B 97 aufs Kippengelände des einstigen Tagebaus gelegt worden. Der Untergrund ist hier sehr locker – und müsste verdichtet werden. Um sogenannte Grundbrüche zu verhindern, gilt seit nunmehr neun Jahren Tempo 30. Planungen für eine Sanierung, so die LMBV, begännen „umgehend“. –red-



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Kommentare zum Artikel:

Reinhard Ständer schrieb am

Die B 97 zwischen Hoyerswerda und Spreetal war aufgrund des Bergbaus schon immer eine sehr problematische Straße und wird das noch längere Zeit bleiben. Daher sollte man so viel Verkehr wie möglich anders organisieren. Ein Beispiel: Die Bahnlinie Hoyerswerda - Spremberg - Cottbus wurde vor Jahren eingestellt, seitdem fahren Busse über die B 97. Gerade jetzt, in Zeiten von Kohleausstieg und Klimawandel, wäre es an der Zeit, die Buslinie wieder durch die Bahnverbindung Hoyerswerda - Cottbus, deren Gleise noch vorhanden sind, zu ersetzen. Dadurch wäre man zudem sehr viel schneller in Cottbus und Berlin als jetzt.

Raimund Hatwig schrieb am

Jetzt müssen der Gemeinderat von Spreetal und das Ordnungsamt tätig werden. Der gesamte Verkehr geht durch Burgneudorf. Dieser Zustand ist für weitere drei Monate nicht tragbar. Das Verkehrsaufkommen ist so hoch wie auf der B 97 - selbst als sie noch nicht gesperrt war. An die ausgeschilderten Umleitungen hält sich kein Mensch. Selbst ausländische LKW fahren hier durch und das nicht mit den vorgeschriebenen 30 km/h. Die Straße zwischen Burgneudorf und Spreewitz ist so schon schlecht und wird jetzt erst richtig kaputt gefahren. Des Weiteren befindet sich an dieser Straße eine Grundschule, so dass die Kinder in höchstem Grad gefährdet sind. Die Lärmbelästigung ist auch nicht von schlechten Eltern. Hier sollte die Straße nur noch für Anlieger frei sein.

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