Buddeln am Scheibe-See


von Tageblatt-Redaktion

Buddeln am Scheibe-See
Foto: Mirko Kolodziej

Nördlich vom Scheibe-See wird gebuddelt. Auch, wenn manche Anlieger in Burg die Arbeiten am seit Jahren trocken liegenden Altlauf der Kleinen Spree als "Neubau" ansehen - amtlich vollführt die sächsische Landestalsperrenverwaltung im Auftrag des bundeseigenen Bergbausanierers LMBV hier Gewässerunterhaltungsmaßnahmen.

Es gehe, heißt es auf Nachfrage, um Entschlammung, Beseitigung von Bewuchs und Böschungssicherung. Für die Zukunft ist vorgesehen, hier das Wasser aus dem See abzuleiten, das seit Jahren mehr oder weniger provisorisch über eine Rohrleitung zum Bernsteinsee läuft.

Wie es dann weitergeht, ist offen, denn hinter der Baustelle (im Bild im Rücken des Betrachters) gabelt sich die Kleine Spree in den Mühlgraben und den Freigraben. Ob das Wasser für beide reicht, ist unklar. Laut LMBV soll es aber ohnehin nur temporär "entsprechend des Dargebotes" fließen. (red)

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