Boxclub Lauta-Laubusch agiert im Krisen-Modus


von Tageblatt-Redaktion

Boxclub Lauta-Laubusch agiert im Krisen-Modus
Silvio Schütto gehört zum fünfköpfigen Vorstand des Boxclubs Niederlausitz Lauta-Laubusch. Der Verein ist in der Corona-Krise in finanzielle Schieflage geraten. Foto: Gernot Menzel

Laubusch. Corona sorgt für ein Defizit in der Vereinskasse. Die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung für 2021 ergab ein Defizit im niedrigen vierstelligen Bereich. Der Weg aus dem finanziellen Dilemma soll aus eigener Kraft gelingen.

So haben sich Vorstand und Trainer dazu entschieden, auf ihre noch für 2021 offene Aufwandsentschädigung zu verzichten. Es geht um rund 700 Euro, die nunmehr zum Abbau des Defizits verwendet werden.

Laut Beschluss des Vorstandes muss darüber hinaus jedes Vereinsmitglied unabhängig von der Öffnung des Trainingsbetriebes den Beitrag für das 1. Halbjahr 2022 bis Februar vorauszahlen. Die Vorstandsmitglieder wollen gleich ihren kompletten Jahresbeitrag vorauszuzahlen.

Sollte das alles nicht ausreichen, könnte der Boxclub auf zwei Rettungsanker zugreifen. Es gibt einen Notfallfond der Stadt Lauta und die Corona-Soforthilfe des Landes Sachsen für Sportvereine. Voraussetzung für die Gewährung ist die Offenlegung der Finanzen. (red)

 

 

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