Bierfass-Anstich mit Widrigkeiten


von Tageblatt-Redaktion

Bierfass-Anstich mit Widrigkeiten
Foto: Hans-Jürgen Menges

Litschen. Im Heimatort von Landrat Udo Witschas (links) ist Dorffestspiel-Wochenende. Zum Auftakt gab es unter anderem den obligatorischen Bierfass-Anstich, bei dem Witschas dem Lohsaer Bürgermeister Thomas Leberecht assistierte.

Beide spendierten das Fass Bier gemeinsam. Doch dann waren zig Anläufe notwendig, um den Zapfhahn einzuschlagen. Erschwerend kam hinzu, dass der Schlegel zwischenzeitlich seinen Kopf verlor.

Zwar floss das Bier „in Strömen“, aber es fand zunächst nicht den Weg in die durstigen Kehlen. Trotz aller Widrigkeiten war der Anstich schließlich erfolgreich und das Fass wurde wie gedacht geleert. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Mirco Schmidt schrieb am

Die CDU lehnt die Entkriminalisierung von Cannabisbesitz bzw. -konsum ab, aber verteilt fröhlich die weit verbreitete Einstiegsdroge. Das verstehe wer will.

Karl Kurth schrieb am

Jetzt vergleichen wir hier aber Äpfel mit Birnen. Da gibt es schon noch Unterschiede zwischen der Einstiegsdroge Cannabis und dem Genussmittel Deutsches Bier.

Mirco Schmidt schrieb am

Hallo Herr Kurth. Ja, es gibt Unterschiede. Die Uni Köln zitiert eine Studie, da liegt der Unterschied beim Faktor 3:

,,Die Gefahren eines Suchtmittels hängen natürlich nicht nur von der eingenommenen Substanz ab, sondern auch von Art, Umfang und Bedingungen des Konsums. Zumindest im Falle der »westlichen Länder« scheint aktuell klar, dass Alkohol wesentlich gefährlicher als Cannabis ist. Untersuchungen aus Ländern wie dem Vereinigten Königreich und Neuseeland haben Schadensskalen für Suchtdrogen verwendet, die unter anderem Todesfälle, Gesundheitsschäden, Funktionseinschränkungen, Abhängigkeit, Unfälle, Verbrechen, soziale Schäden und finanzielle Schäden durch den Konsum berücksichtigen. Die Skalenwerte durch Alkohol sind etwa dreifach höher als durch Cannabis."

Stefanie Trunsch schrieb am

Stimmt, Herr Kurth, wollen wir doch mal statista.de befragen.

65% und 9,9% der Diagnosen in stationären Suchthilfeeinrichtungen entfielen 2022 auf Alkohol und Cannaboide. Die 65% stehen übrigens für den Alkohol.

Wollen wir uns noch darüber unterhalten, wie viele glückliche Menschen von besonders "genussfreudigen" Autofahrern über den Haufen gefahren wurden, denn "auf einem Bein kann man ja nicht stehen".

Im Jahr 2023 lag die Zahl der registrierten Körperverletzungen auf dem Oktoberfest bei insgesamt 268. Das eine oder andere "Genussmittel" scheint Aggressionspotenzial zu entfesseln.

Karl Kurth schrieb am

Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast...
Worauf entfallen denn die übrigen 25% der Suchthilfepatienten?
Und bei 70% aller Deutschen, die gern ein Bier trinken und 9%, die gern mal Cannabis konsumieren, relativiert sich recht schnell ihr Zahlenspiel.

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