Belastung für die Reifen und potenziell gefährlich


von Tageblatt-Redaktion

Belastung für die Reifen und potenziell gefährlich
Foto: Mirko Kolodziej

Hoyerswerda. Mit Schadstellen auf Wegen und Straßen der Stadt könnte man locker ein Buch füllen, was auch für die Stadtverwaltung zunehmend problematisch ist. Aus dem Rathaus heißt es, bei der schieren Menge könne man leider nicht mehr alles ständig im Auge behalten. Der „Altbestand“ von vor 1990 müsste eigentlich in Gänze erneuert werden. Kostengründe verhindern dies aber.

Hier – im WK III auf dem Radweg an der Weinertstraße in Richtung Stadtzentrum – steht schon länger eine alte Betonplatte nach oben und bildet so einen potenziell gefährlichen Absatz. Denise Mrose vom Behindertenbeirat wies das Rathaus erstmals im November 2021 darauf hin, sagt sie. Die Bauverwaltung lässt wissen, man werde sich die Sache jetzt noch einmal ansehen.

Häufig sei es schwierig, Schadstellen genau abzugrenzen. Das heißt: Sie sehen kleiner aus als sie sind. Da das Budget für die Straßen- und Wegeerhaltung anhaltend nicht ausreiche, könne man immer nur jeden einzelnen Fall prüfen. Grundsätzlich sei man dazu für entsprechende Hinweise dankbar. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Holger Wendt schrieb am

Ein sehr gutes Beispiel für unseren Bürgermeister. Wie die "unabhängige" Amtsjustiz eine nach oben ragende Betonplatte erst nach 6 cm Überstand zur Gefahr erklärt und einer betagten Klägerin gegen die Stadt Hoyerswerda einen möglichen Schadensersatz verweigert, ist ein gutes Lehrstück für die Städtepartnerschaft mit Perwomaiski. (Falls der Bürgermeister das Aktenzeichen sucht, er findet es in der Lessingstr. in Hoyerswerda. Die Anwohner geben gerne Auskunft und die Geschädigte wohnt in dieser Straße).
Solange also der Überstand unter 5,9 cm liegt, wird es in Hoyerswerda keine Reparatur der Schadstelle geben. Mitverantwortlich dafür ist der SPD-Bundeskanzler Scholz, der als Finanzminister für die finanzielle Ausstattung Ostdeutschlands zuständig war und als Bundeskanzler ist.

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