Awo muss geplanten Neubau im WK III aufschieben


von Tageblatt-Redaktion

Awo muss geplanten Neubau im WK III aufschieben
Grafik: Awo / Gatas / Druckhaus Scholz

Hoyerswerda. An der Heinrich-Mann-Straße im WK III hat die Arbeiterwohlfahrt den Bau eines neuen Seniorenheims geplant – „Awo Lausitz – gepflegt wohnen“. Dieser Tage sollte Baustart sein. Sollte. Denn die wirtschaftlichen Folgen der Maßnahmen gegen die Covid-19-Pandemie bremsen das Elf-Millionen Euro-Projekt aus.

„Wir werden bauen, aber wir wissen nicht, wann“, sagt Awo-Chef Torsten Ruban-Zeh. Investiert sind schon eine Million Euro in Grundstückserwerb, Beräumung und Planung. Weitere 1,7 Millionen will man in die Erschließung stecken. Dann ist erst einmal Schluss. Die Awo muss das Geld zusammenhalten.

Zum einen gibt es Unsicherheiten bei den Einnahmen – im sechsstelligen Bereich etwa bei den Kita-Gebühren. Zum anderen fallen Zusatzkosten an, zum Beispiel für Mundschutz oder das vermehrte Waschen von Arbeitskleidung. Es soll aber für die 720 Mitarbeiter weder Entlassungen noch Kurzarbeit geben.  (red)

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