Automat im Bahnhof ersatzlos demontiert


von Tageblatt-Redaktion

Automat im Bahnhof ersatzlos demontiert
Foto: Mirko Kolodziej

Hoyerswerda. Vorige Woche wurde einer der beiden DB-Fahrkartenautomaten in der Fußgängerunterführung des Bahnhofs ersatzlos zurückgebaut. Wie seitens der Deutschen Bahn erläutert wird, war die verkehrsvertragliche Verpflichtung für den zweiten Automaten ausgelaufen.

Am Standort Hoyerswerda befinde sich nun, wie vertragsgemäß mit dem Verkehrsverbund Oberelbe vereinbart, ein DB-Fahrkartenautomat. Bahn-Sprecher Jörg Böhnisch:

Alternativ dazu können unsere Kundinnen und Kunden die Tickets auch über den DB Navigator und www.bahn.de erwerben.

Christian Schlemper, Sprecher des VVO, bestätigt, dass nur ein Automat vertraglich vereinbart ist, der zweite eine Zusatzleistung der DB war. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Monika Pulst schrieb am

Ich warte auf den Moment, wo der Bahnhof Hoyerswerda zum Haltepunkt wird. Kein Fahrstuhl. Nur noch ein Kartenautomat. Wie war das doch gleich? Tor zum Seenland? Naja.

René Wierick schrieb am

Ich kenne kaum einen Bahnhof, der so heruntergekommen ist, wie jener in Hoy. Da will gefühlt und optisch einfach niemand was machen. Jedenfalls meine Meinung und Empfinden. Da ist kurzum tote Hose.

Es kommt in Hoy das Gefühl auf, herunterkommen lassen um jeden Preis. Ein Tor zum Seenland sieht gänzlich anders aus. Es sollte ein Aushängeschild sein. Aber genau dasselbe sehen wir auch bei der Zufahrt von der Umgehung zur Stadt, über das Industriegebiet. Das erste, was man von der Stadt sieht und erlebt, "verlassene Industriebauten" ...

... und das nennt man Stadtentwicklung und -Förderung?

Reinhard Ständer schrieb am

Es zeigt sich zum wiederholten Mal der Stellenwert von Hoyerswerda bei der Bahn: ganz tief unten. Vor allem, wo hier sehr viele Senioren leben, die wohl kaum einen DB-Navigator bedienen können, der noch komplizierter als der Automat ist. Wenn man dann vom Bus zum Zug nur ein paar Minuten hat und schon jemand vor dem einzigen Automaten steht, ist guter Rat teuer. Da wird man schnell zum Schwarzfahrer, selbst wenn man sich sofort beim Zugbegleiter meldet.
Es wird alles versucht, die Reisenden zum Umstieg von der Bahn aufs Auto zu bewegen.

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