Aus Afghanistan nach Bernsdorf


von Tageblatt-Redaktion

Aus Afghanistan nach Bernsdorf
Foto: privat

Dieses Bild hat -mit dem Telefon- ein Flüchtling aus Afghanistan gemacht, der seit Februar mit Ehefrau und zwei Kindern in Bernsdorf lebt. Es zeigt ein wildes Lager im Iran, aus dem es lange nicht wie geplant in Richtung Türkei weiterging. "Es war gefährlich, schwierig und teils mit langem Warten verbunden", sagt der 34-Jährige Goldschmied über den Weg aus seiner Heimatstast Masar-i Sharif nach Europa.

Geflüchtet ist die Familie wegen massiver Bedrohungen durch die Taliban, nachdem der Vater des 34-Jährigen ermordet worden ist. Unterstützung hat sie hier nun durch eine Familienpatin des Bürgerbündnisses "Hoyerswerda hilft mit Herz" - und ist sehr dankbar dafür. Die Patin hat die Familie kennengelernt, als sie noch im Flüchtlingswohnheim an Hoyerswerdas Müntzerstraße wohnte.

Der von den Behörden vermittelte Umzug in die Wohnung nach Bernsdorf macht es für die in Hoyerswerda lebende Helferin zwar schwieriger. Sie steht aber weiter zur Verfügung. Mit Skepsis sieht sie aber die Umstände, unter denen weitere Flüchtlinge nach Bernsdorf ziehen: "Es ist sehr schade, dass es in der Stadt keine ehrenamtlichen Unterstützer-Strukturen gibt." (red)

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