Auf direktem Wege zurück in der Kreisoberliga


von Tageblatt-Redaktion

Trainer Waldemar Adamowicz schaut im Gespräch zurück und voraus. Klare Zielstellung: Die DJK Blau-Weiß Wittichenau will in der neuen Saison nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Ein Platz im Mittelfeld der Fußball-Kreisoberliga ist drin - Von Werner Müller

Waldi – wie habt ihr die Saison 2013/2014 gestalten können?
Wir mussten erst einmal den schmerzhaften Abstieg aus der Kreisoberliga verkraften – trotz 35 Punkten. Das war schon richtig enttäuschend, aber auch ernüchternd für uns. Wir haben uns natürlich geschworen, gleich den Wiederaufstieg anzuvisieren. Aber wir wussten auch, dass es schwer werden würde, denn nach dem Abstieg haben uns einige Leistungsträger verlassen. Dadurch waren wir gezwungen, die Mannschaft mit Spielern aus der zweiten Mannschaft aufzufüllen. Nach einer intensiven Saisonvorbereitung waren alle bereit, das Ziel Wiederaufstieg anzugehen.

Und damit hat es ja auch geklappt. Was war das Erfolgsgeheimnis?
Das war der unabdingbare Wille zum Aufstieg. Das war der Kampf- und Teamgeist in der Mannschaft, die bei der Lösung der Aufgaben in der letzten Saison noch stärker zusammen gewachsen ist.

Mit welchem Ergebnis?
Das Ergebnis ist durchweg positiv. Wir erzielten 100 Tore in der Saison. Mit 70 Punkten hatten wir einen großen Vorsprung von 13 Zählern auf den Zweitplatzierten – und das trotz der drei Punkte Abzug durch den Westlausitzer Fußballverband, da unser Verein das Schiedsrichter-Soll nicht erfüllt hat. Angesichts dieser Fakten kann man schon sagen, dass die Mannschaft sich den Aufstieg absolut verdient hat.

Die Vorbereitung auf die neue Saison ist im Gange. Wann ging sie los?
Wir haben am 17. Juli mit dem Training begonnen. Erfreulich ist, dass trotz Urlaub so viele zum ersten Training gekommen sind. Wir sind wieder zurück in der Kreisoberliga und freuen uns alle auf die kommende Saison. Wir wollen von Anfang an das Training intensivieren, um in der Kreisoberliga zu bestehen. Wir wissen alle, dass es sehr schwer werden wird, denn die Mannschaften sind leistungsmäßig noch enger zusammen gerückt. Man merkt schon, dass die Qualität von Jahr zu Jahr besser wird.

Habt ihr Abgänge aus der Mannschaft zu verzeichnen?
Erfreulich ist, dass die Truppe zusammen bleibt. Kein Spieler hat uns verlassen. Ich denke, das Zusammenwachsen der Mannschaft und das Erfolgserlebnis Wiederaufstieg waren dafür die Grundlage.

Wie wollt ihr die Kreisoberliga angehen – mit personeller Verstärkung?
Ich denke schon, dass wir uns mit mindestens vier Spielern verstärken müssen, um auch in der Kreisoberliga erfolgreich zu sein. Vom Hoyerswerdaer SV 1919 haben Stefan Jank, Timo Schapals und Jan Pfennig zugesagt, bei uns in Wittichenau zu spielen. Simon Görigk, den wir für ein Jahr an den HSV 1919 ausgeborgt haben, spielt in der neuen Saison wieder bei uns. Mit Sebastian Gräfe wechselt ein Spieler von der SG Nebelschütz zu uns. Erfreulich ist auch, dass Alexander Lohan nach seiner Langzeitverletzung wieder zurück ins Team kommt. Auch Christian Noack, der ein Jahr aus privaten Gründen pausiert hat, wird wieder in unserem Team kämpfen. Mit weiteren Spielern stehen wir im Gespräch.

Wie lautet euer Saisonziel?
Unser Ziel wird es sein, alles zu versuchen, um nicht erneut abzusteigen. Wir wollen so schnell wie möglich ausreichend viele Punkte sammeln, um den Klassenerhalt zu sichern. Ich denke schon, dass es möglich ist, wenn alle mitziehen, mit dieser Mannschaft einen Mittelfeldplatz zu erreichen.

Spiele der DJK Blau-Weiß Wittichenau in der Vorbereitung
2. August (14 Uhr)  DJK BW Wittichenau – FSV Lauta
9. August (14 Uhr)  DJK BW Wittichenau – FC Lausitz
Punktspielauftakt/ Saisonstart
16. August (15 Uhr)  DJK BW Wittichenau – LSV Bergen

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