Außen pfui, aber wenigstens innen hui
Hoyerswerda. Wie man weiß, ist alles Gute nur sehr selten beisammen. Das gilt auch für den Bahnhof und seine im kommenden Jahr schon 150-jährige Geschichte. Das Foto, das uns vom Stadtmuseum zur Verfügung gestellt wurde, zeigt das eindrücklich.
Es ist im Dezember 1991 aufgenommen worden. Da war der äußerliche Anblick des Gebäudes noch genauso grauslich wie schon im zehn Jahre zuvor gedrehten Defa-Film „Unser kurzes Leben“ nach Brigitte Reimanns „Franziska Linkerhand“.
Aber wenigstens gab es im Bahnhof Service. Und es fuhren auch noch deutlich mehr Züge als heute, wo die Fassade der mittlerweile privatisierten und auf irgendeine Nutzung wartenden Immobilie etwas besser aussieht – dank Tag-der-Sachsen-Anstrichs 1998. (red)
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