Architekturwettbewerb zu Schwarzkollmer Campus


von Tageblatt-Redaktion

Architekturwettbewerb zu Schwarzkollmer Campus
Grafik: stock.adobe / fotomek

Hoyerswerda. Auf rund 300 Millionen Euro beziffert Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh (SPD) die Summe an Zuwendungen, die Hoyerswerda bisher aus dem Fonds des Bundes für die Strukturstärkung in den Noch-Kohle-Regionen bewilligt bekommen hat beziehungsweise die im Fall von Wasserwerks-Erweiterung und Lausitzbad-Modernisierung schon ausgegeben wurden.

Größter Brocken seien 89 Millionen Euro für den geplanten Forschungscampus Smart Mobility Lab der Technischen Universität Dresden zu autonomem Fahren und Fliegen in Schwarzkollm. Hierzu laufe derzeit ein Architekturwettbewerb, im Januar sei eine Entscheidung zu erwarten. Er sei, so Ruban-Zeh, zuversichtlich, dass es 2024 in Schwarzkollm einen Baubeginn geben wird. (red)



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Kommentare zum Artikel:

Norbert Beckmann schrieb am

Ihr redet von autonomen Fahren und Fliegen und in der Neustadt hat man noch nicht mal die Aussicht auf Glasfaser in den Häusern. Soviel zu Infrastruktur – stimmt in Hoyerswerda. Ein Lacher.

Thomas Richter schrieb am

So ein Campus ist an sich ein schönes Trostpflaster für die versprochene Zuse-Uni, aber in Schwarzkollm? Warum nicht näher im Stadtzentrum bzw. überhaupt im Stadtgebiet? Da wird es doch null Belebungseffekte für Hoy geben. Die Handvoll Studis und wissenschaftliche Mitarbeiter werden zwei-, dreimal die Woche mit dem Zug oder Auto in das laute und unattraktive Gewerbegebiet neben der Kiesgrube pendeln und der Prof. gibt Anweisungen durch Videocall aus Dresden. Da werden die Dresdener ja einen super Eindruck von Hoywoy, ääh vom Ortsteil am Ende der Welt, bekommen.

Alexander Hallmann schrieb am

Und eine anständige Anbindung zur Autobahn, der öffentliche Personennahverkehr und die ganzen anderen kranken Kinder... überall Baustellen.

Marcel Gebhardt schrieb am

Ich kann mich da nur anschließen. Da kriegt die Stadt auch mal einen kleinen Knochen von der Landesregierung im Strukturwandel hingeworfen und was macht sie? Das ganze nach Laubusch outsourcen. Die Stadt kriegt es seit Jahrzehnten nicht hin, ausreichende Flächen z.B. für Wohnneubau, Gewerbeansiedlung und jetzt auch für sowas an strategisch sinnvollen Stellen im Stadtgebiet auszuweisen. Lieber Herr Ruban-Zeh, eine Stadtverwaltung ist nun mal kein Pflegeheim oder ein Supermarkt. Lassen Sie sich bitte mal vom Herrn Heine in Spreetal oder vom Herrn Habel in Bernsdorf ein paar Tipps geben. Dann klappt's vielleicht auch mal mit einer größeren Firmenansiedlung. Schließlich brauchen wir Arbeitsplätze im Strukturwandel und keine größeren Schwimmbäder oder Zoos.

Eberhard Wustmann schrieb am

Wo gehen denn die ca. 90 Mio. hin? Die Straßen marode, das Umfeld verschandeln. Die letzten Wiesen den Störchen entziehen, aber autonomes Fahren und Fliegen erforschen. Und zum Schluss heißt es, das Ganze hat sich nicht gelohnt. Hauptsache wir haben die Gelder einkassiert.

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