Arbeit unter erschwerten Bedingungen


von Tageblatt-Redaktion

Arbeit unter erschwerten Bedingungen
Foto: Katrin Demczenko

Hoyerswerda. Die Kühnichterin Stephanie Hahn-Schaffarczyk ist Vorsitzende des Sächsischen Hebammenverbandes und berichtet über durch Infektionsschutzmaßnahmen bedingte Verdienstausfälle auch in ihrem Berufszweig. Zwar dürfen Kurse stattfinden, aber nur in betriebswirtschaftlich problematischen Kleingruppen.

Online-Kurse seien aus anderen Gründen mitunter schwierig. Die Internet-Verbindung gebe sie auf dem Land häufig nicht her, sodass dann nur die Einzelbetreuung bleibe. Manche freiberufliche Kollegin habe bis zu 70 Prozent der Einnahmen eingebüßt, sagt Hahn-Schaffarczyk.

Zum Hausbesuch gehen Hebammen schon immer mit Handschuhen und Desinfektionsmittel. Nun brauchen sie auch noch eine Mund-Nase-Abdeckung. Das Land Sachsen habe Ende April 3.000 Textilmasken zur Verfügung gestellt - eine Spende der vietnamesischen Gemeinschaft im Freistaat. Seither funktioniere der diesbezügliche Schutz. (red)

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Es werden nur jene Kommentare veröffentlicht, die unter Angabe des vollständigen Namens und einer gültigen E-Mail-Adresse (für Rückfragen) abgegeben wurden.

Bitte addieren Sie 6 und 6.