An zwei Tagen an der gleichen Straße auf Raser-Jagd


von Tageblatt-Redaktion

An zwei Tagen an der gleichen Straße auf Raser-Jagd

Lauta. Nachdem die Polizei bereits am Montag auf der Karl-Liebkecht-Straße in Lauta Jagd auf Raser gemacht und innerhalb einer Stunde sieben Fahrzeugführer erwischt hat, die schneller als die erlaubten 30 km/h unterwegs waren, legten sich Polizisten einen Tag später an der gleichen Straße erneut auf die Lauer.

Wie es im Polizeibericht heißt, erfolgte die Kontrolle am Dienstag von 13.30 bis 15.15 Uhr. Insgesamt 39 Fahrzeuge wurden gemessen. Zehn von ihnen waren zu schnell. Acht Pkw-Lenker entrichteten ein Verwarngeld. Zwei erhalten demnächst Post von der Bußgeldstelle. Am eiligsten hatte es ein Fahrer, der mit 52 km/h unterwegs war.

Die Kontrollstelle befand sich wie schon tags zuvor im dem Bereich der Karl-Liebknecht-Straße, in dem sich die Oberschule befindet und wochentags während der Schulzeit eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h gilt. (red)

 

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Kommentare zum Artikel:

Stefanie Trunsch schrieb am

Ich finde die Sprachwahl ein wenig irritierend. Auf jemanden Jagd machen? Auf die Lauer legen? Sprachlich rückt das die Raser in die Rolle der Opfer. Wer die Geschwindigkeitsvorgaben einhält (und für die gibt es durch die Schule wirklich gute Gründe), hat nichts zu befürchten. Ist man wie oben beschrieben allerdings mit 50 statt 30 km/h unterwegs verlängert sich der Bremsweg von 3 auf 25 Meter. Das Opfer könnte dann ein Kind sein und dazu ein lebenslang traumatisierter Autofahrer. Schade, dass ein Viertel der Autofahrer für diesen Umstand einen Hinweis der Polizei brauchen.

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