Amtlich bestätigt: Fünf konkurrieren ums Rathaus


von Tageblatt-Redaktion

Wer wird Oberbürgermeister für die nächsten sieben Jahre im Hoyerswerdaer Rathaus?
Wer wird Oberbürgermeister für die nächsten sieben Jahre im Hoyerswerdaer Rathaus?

Stefan Skora, CDU

-Wahlslogan: Ja, unsere Arbeit trägt Früchte.

-geboren: 25. April 1960 in Wittichenau, aufgewachsen allerdings in Hoyerswerda

- wichtige Wahlziele: Wiederbelebung des Bahnhofes, Sanierung der Albert-Einstein-Straße, Ankurbelung der lokalen Wirtschaft, Intensivierung des Mehrgenerationen-Miteinanders, Erhöhung der Lebensqualität in HY

-Beruf: Diplom-Ingenieur der Verfahrenstechnik

-Verwaltungserfahrung: seit 1990 ununterbrochen in der Kreis- bzw. in der Stadtverwaltung beschäftigt, seit 2006 als OB

-Stimmen bei der OB-Wahl 2006: 6 382

-Aufsichtsrat bei: Wohnungsgesellschaft, Städtische Wirtschaftsbetriebe, Lautech, Marketinggesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien, ZooKultur gGmbH, Versorgungsbetriebe, Sparkassen-Zweckverband

-Ehrenamt: seit 1985 Mitglied der katholischen Kolpingfamilie, Mitglied unter anderem auch in Zoo-Förderverein, Förderverein des Lessing-Gymnasiums und Förderverein der Krabatmühle

-Zuhause: lebt mit seiner Frau in der Altstadt

-Selbsteinschätzung: „Mich kennzeichnen Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Beständigkeit. Und auch etwas Ungeduld ist dabei.“

- www.stefan-skora.de

 

 

Ralph Büchner, Die Linke

-Wahlslogan: Für eine bürgernahe Politik

-geboren: 25. Oktober 1961 in Halle/Saale, seit 1988 in Hoyerswerda

-wichtige Wahlziele: eigenes Budget für die Ortsteile, Bürgerversammlungen zu wichtigen Themen, Stärkung der kommunalen Unternehmen, verbesserte Zusammenarbeit mit Spreetal und Spremberg zur Entwicklung des Industrieparks Schwarze Pumpe, intensivere Vereinsförderung

-Berufe: Betriebswirt, Wasserbautechniker, Koch

-Tätigkeit: Mitarbeiter der Landtagsabgeordneten Marion Junge

-Politik: seit 1980 Mitglied der SED, seit 2004 Stadtrat, seit 2008 Kreisrat, seit 2012 Linken-Kreisvorsitzender (davor andere Partei-Funktionen), vergebliche Landtagskandidatur 2009

-Verwaltungserfahrung: Mitglied Stadtrats-Verwaltungsausschuss

-Stimmen bei der Landtagswahl 2009: 5 567

-Aufsichtsrat bei: Wohnungsgesellschaft, Lausitzer Werkstätten

-Ehrenamt: Mitglied im Verein Braugasse 1

-Zuhause: lebt mit seiner Ehefrau und einer der beiden Töchter in der Neustadt

-Selbsteinschätzung: „Ich bin zielstrebig und zuverlässig und kann es gar nicht leiden, wenn jemand Absprachen nicht einhält.“

- www.ralph-büchner.de

 

Dirk Nasdala, Freie Wähler Stadtzukunft

-Wahlslogan: Gemeinsam für die Zukunft von Hoyerswerda

-geboren: 17. Juni 1966 in Berlin, seit 1996 in Hoyerswerda daheim

-wichtige Wahlziele:  auskömmliche Arbeit für soziale Sicherheit, Verbesserung der Schul-Infrastruktur, offener Umgang und Bürgerbeteiligung, Einbeziehung der Bürger- und Ortsteilvereine, Stabilisierung der Kultur- und Sporteinrichtungen

-Beruf: Jurist, Rechtsanwalt mit Partnerschafts-Kanzlei in HY

-Politik: 1986 bis 1989 SED-Mitglied, 2004 Mitbegründer der Freien Wähler Hoyerswerda, Stadtrat seit 2006 (seit Januar Fraktionschef)

-Verwaltungserfahrung: Verwaltungsrechtler, Mitglied im Stadtrats-Verwaltungsausschuss

-Stimmen bei der Stadtratswahl 2009: 521

-Ehrenamt: Mitglied beim Großen Chor, Mitglied im Chor Seidewinkel, Mitglied im Rotary-Club, Mitglied des Bürgerforums Zoowiese, Gemeindekirchenrat der Johanneskirchgemeinde, Mitglied mehrerer Kirchensynoden

-Zuhause: lebt mit Frau und zwei Töchtern (8 & 12) in Dörgenhausen

-Selbsteinschätzung: „Ich bin aufgeschlossen und freundlich, manchmal etwas ungeduldig.“

www.dirk-nasdala.de

 

Maritta Albrecht, SPD

-Wahlslogan: Gemeinsame Zukunft für Jung und Alt

-geboren: 24. April 1970 in Hoyerswerda

-wichtige Wahlziele: Sanierung des Straßen-, Rad- und Fußwegenetzes, Stärkung der Ortschaftsräte, Förderung von Gewerbe und Unternehmertum, Ausbau des Neustadt-Zentrums als Ort für Handel, Kultur und Erholung, Ausbau von bedarfsgerechtem Wohnraum, Stärkung von Städtischen Wirtschaftsbetrieben und Klinikum, Verbesserung von Bus- und Bahnanbindung

-Berufe: Facharbeiterin für Tierproduktion, Industriekauffrau

-Tätigkeit: Angestellte im MVZ des Seenland-Klinikums Hoyerswerda

-Politik: seit 1994 SPD-Mitglied, 2002 - 2007 sowie seit 2011 Ortsvereins-Vorsitzende, Stadträtin seit 1999, vergebliche Landtags-Kandidaturen 1999 und 2004

-Verwaltungserfahrung: Mitglied Stadtrats-Verwaltungsausschuss

-Stimmen bei der Landtagswahl 2004: 2 881

-Aufsichtsrätin bei: Wohnungsgesellschaft, Lausitzbad GmbH

-Ehrenamt: Mitglied im Zoo-Förderverein

-Zuhause: lebt mit Ehemann und Sohn (14) in Hoyerswerdas Neustadt

-Selbsteinschätzung: „Ich habe keine zwei Gesichter; lebe privat, was ich öffentlich sage.“

www.facebook.com/maritta.albrecht.2013

 

Katrin Kiefel, unabhängig

-Wahlslogan: unabhängig – vertrauenswürdig¨– kompetent

-geboren: 13. November 1966 in Weimar, aufgewachsen allerdings in Hoyerswerda

-wichtige Wahlziele: umfassende Bürgerbeteiligung, effektive Verwaltungsstruktur, Schuldenabbau, Förderung der Wirtschaft, Verbesserung von Bus- und Bahnanbindung, Stärkung sozialer und kultureller Belange

-Beruf: Juristin, Rechtsanwältin mit eigener Kanzlei in HY

-Verwaltungserfahrung: Mitarbeiterin der Kommunalaufsicht bzw. des Vermögensamtes beim damaligen Landratsamt HY, acht Jahre im Stadtrats-Verwaltungsausschuss

-Politik: 1988 bis 1989 SED-Mitglied, Stadträtin mit CDU-Mandat zwischen 2006 und 2009

-Stimmen bei der Stadtratswahl ’09: 432

-Ehrenamt:  Vereinsvorsitzende beim Großen Chor, Mitglied im Chor Seidewinkel, Mitglied der FSG Medizin, Mitglied des Bürgerforums Zoowiese

-Zuhause: lebt mit Mann in der Neustadt, Tochter (22) studiert derzeit in Japan

-Selbsteinschätzung: „Das, was ich anfange, bringe ich auch zu Ende; egal, wie schwer es ist und egal, wie lange es dauert.“

www.kanzlei-kiefel.de

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Kommentare zum Artikel:

Hein, Hans-D. schrieb am

Ich fände es gut, wenn ein OB-Kandidat entweder in Hy geboren ist oder zumindest in Hy aufgewachsen ist,denn so ein Kandidat setzt sich sicherlich für Hoyerswerda und seine Bürger mehr ein,da er auch das Hoyerswerda von früher kennt. Ein Kandidat gibt als wichtiges Wahlziel an ,die Wiederbelebung des Hoyerswerdaer Bahnhofes.- Dafür hätte es bereits genug Zeit gegeben, da dieser lange leersteht und noch länger nur Teilbelegt war mit einer Taxizentrale. etwas lächerlich.Die Einsteinstraße ist sicheerlich nicht die schlechteste Straße in Hoy., da gibt es durchaus sanierungsbedürftigere.die Rad -und Fußwege sind auch durchaus verschlampert wurden seit Herr Brähmig nicht mehr OB ist.
Wichtiger finde ich aber was 2 Kandidaten angeben, u.a. die unabhängige OB-Kandidatin: mehr Bürgerbeteiligung bei wichtigen Fragen ,denn das ist auch unser Hoyerswerda,denn wir leben hier.und nicht zuletzt ist der Schuldenabbau auch nur von einer Kandidatin genannt wurden,alle anderen haben wohl vor mehr Geld auszugeben als vorhanden, mann denke da nur an das Seenlandfestival,sicher sehr schön ,aber soviel Verschuldung das geht nicht.Jede privatfamilie würde mit den Schulden in insolvenz gehen müssen, also bitte das Geld sinnvoll verteilen und Schulden abbauen, eventuell dürfen da ja die Hoyerswerdaer Einwohner mitbestimmen,für was die Kohle verballert wird.
jetzt heißt es erst mahl Kreuz machen ,dann jeden Kandidaten erinnern,was er gesagt hat .
Denn mit A. Merkel gesprochen: mann kann nicht davon ausgehen, das was vor den Wahlen gesagt wird, auch nach den Wahlen gemacht wird.(nicht ganz wörtlich aber Sinngemäß zitiert.

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