Als der Aufbau der Neustadt Alltag war

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Winfried Pogoda (Zweiter von links) war beim Wohnungsbaukombinat und später bei der SÜBA tätig. Die Arbeit konnte nur im Team gelingen. Die einstigen WBK-Kollegen treffen sich immer noch jährlich. Foto: Katrin Demczenko
Winfried Pogoda (Zweiter von links) war beim Wohnungsbaukombinat und später bei der SÜBA tätig. Die Arbeit konnte nur im Team gelingen. Die einstigen WBK-Kollegen treffen sich immer noch jährlich. Foto: Katrin Demczenko

Hoyerswerda. Einmal im Jahr treffen sich ehemalige Mitarbeiter des Wohnungsbaukombinates Cottbus. Natürlich geht es dann auch um Erinnerungen an die zeit im Unternehmen, was man geleistet hat. Beim jüngsten Treffen würdigte Bauleiter Windfried Pogoda die Leistung der Beschäftigten beim Aufbau der Neustadt.

Diese Aufbauleistung haben vorrangig Bauarbeiter des Wohnungsbaukombinates (WBK) Cottbus, Kombinatsbetrieb Süd erbracht, sagte er auf dem Jahrestreffen ehemaliger Mitarbeiter im Allee-Restaurant. Er selbst war 1980 als junger Diplom-Ingenieur (FH) Tiefbau in die Firma gekommen und bekam schnell Verantwortung als Bauleiter in der Abteilung Bauvorbereitung übertragen. Damals wurde gerade das Stadtzentrum mit elfgeschossigen Wohnbauten errichtet, in denen Geschäfte im Erdgeschoss integriert waren, erinnerte sich Winfried Pogoda. Von 1986 bis 1990 entstand der Wohnkomplex X.

Im Rahmen der deutschen Wiedervereinigung war das WBK war Geschichte. Als Nachfolgefirma startete 1990 das Lausitzer Bauunternehmen GmbH gemeinsam mit der SÜBA Bau AG Hockenheim in die neue Zeit. „Dass die SÜBA herkam, war dem ehemaligen Kombinatsdirektor Dr. Horst Anton zu danken“, sagte Winfried Pogoda, der 1991 als Niederlassungsleiter das Betonwerk Zeißig übernehmen konnte. Produziert wurden dort ab 1992 Fertighäuser, die an einem Tag aufgebaut werden konnten, und Betonteile für verschiedenste Geschäftsgebäude – in Hoyerswerda unter anderem für das Achat-Hotel, das Congresshotel, den Sitz der Ostsächsischen Sparkasse in der Altstadt und das CineMotion-Kino.

Winfried Pogoda leitete das Betonwerk Zeißig bis zur Schließung am 31. Dezember 2001. (red)

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