Afrikanische Schweinepest: Gefahr noch nicht vorbei


von Tageblatt-Redaktion

Afrikanische Schweinepest: Gefahr noch nicht vorbei
Foto: Ralf Grunert

Hoyerswerda. Der Landkreis Bautzen warnt weiterhin davor, Speisereste nicht in der Natur zu entsorgen. Das könne dafür sorgen, dass Wildschweine diese fressen. Die Folge: Diese Speisereste könnten die Afrikanische Schweinepest befördern. Laut Landratsamt Bautzen sei es möglich, dass die Tiere „unzureichend erhitzte Speiseabfälle fressen und damit die erneute Ausbreitung der Tierseuche begünstigt wird".

Obwohl es zurzeit laut Landratsamt kaum neue Fälle der Schweinepest im Landkreis gibt, sei die Gefahr weiterhin akut. Auch Hundebesitzer sollten die Leinenpflicht umsetzen. Diese besteht sachsenweit in allen Gebieten der Sperrzone II und damit im gesamten Landkreis Bautzen.

In Sachsen sind laut Behördenangaben bislang 2.343 ASP-Fälle nachgewiesen worden. Hotspots seien die Reviere Bluno, Spohla sowie rund um die Tagebauseen Bernsteinsee, Lohsa-See, Sabrodter See und Lugteich.

Mit der Überführung von Teilen des Landkreises Bautzen in die Sperrzone I werden noch keine Wildschutzzäune abgebaut. In der Region Hoyerswerda, die nach wie vor als Sperrzone II gilt, bleiben die Zäunungen sowieso erhalten. (red)

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