Abschied nach drei Jahrzehnten Engagement


von Tageblatt-Redaktion

Abschied nach drei Jahrzehnten Engagement
Foto: Ralf Grunert

Lauta. „Man muss nicht bis zum Umfallen im Stadtrat sein“, ist die Überzeugung einer in der Stadtregion wohlbekannten Engagierten. Fotografenmeisterin Ortrun Rümcke ist jetzt 81 und zieht sich aus der Kommunalpolitik zurück – nach drei Jahrzehnten. Zur jüngsten Wahl trat sie nicht wieder an.

Über Lautas Stadtgrenzen hinaus bekannt wurde sie einst als Frontfrau im Kampf gegen den Bau der Müllverbrennungsanlage in der Stadt. Sie sagt, das Ganze habe sich gelohnt. In Lauta stehe nun nicht das Billigste vom Billigen, sondern „der Mercedes unter den Müllverbrennungsanlagen“.

Erstmals in den Stadtrat gewählt wurde Ortrun Rümcke 1990 für die CDU, später war sie fraktionslos und schließlich 1999 unter den Mitbegründern des Verbandes Freie Wähler Lauta. Diese wird sie nun verlassen.

Ortrun Rümcke findet, außerhalb der Stadtrates müsse man nicht unbedingt in einer Wählervereinigung sein. Sie sagt, es gebe genug Beschäftigung – unter anderem mit vier Kindern, acht Enkeln und sechs Urenkeln. (red)

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