Abriss zugunsten von Einfamilienhäusern?


von Tageblatt-Redaktion

Abriss zugunsten von Einfamilienhäusern?
Foto: Uwe Schulz

Hoyerswerda. Nachdem die städtische Wohnungsgesellschaft (WH) vorige Woche die verbliebenen Mieter zweier Häuser im WK I über Abriss-Pläne informiert hat, gab es am Donnerstag eine solche Mieterversammlung auch für die Menschen in der Melanchthonstraße 2-8 im WK VII. Der Block soll demnach im kommenden Jahr verschwinden.

Schon für dieses Jahr angekündigt worden war der Abriss des Nachbarhauses Melanchthonstraße 10-14 (links). Oberbürgermeister und WH-Aufsichtsratschef Torsten Ruban-Zeh (SPD) hatte zuletzt die Absicht kundgetan, an Ort und Stelle ein Eigenheim-Gebiet zu schaffen.

Die Melanchthonstraße 16-20 fiel bereits 2015, die früher in der Nachbarschaft stehende Schule und das damalige Helen-Keller-Haus verschwanden schon vor gut zwei Jahrzehnten. Statt ihrer wurde am Rand des Freizeitkomplexes Ost Wald gepflanzt. (red)



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Kommentare zum Artikel:

Marcus Belka schrieb am

Ich bin in deiner Meinung, unser Bürgermeister will ja nur Rentner.

Andrea Hobrack schrieb am

Es hieß doch mal "Abriss von außen nach innen"? Was ist daraus geworden?

Rainer Walther schrieb am

Es ist nicht begreifbar: In Hoyerswerda werden Wohnungen vernichtet und in anderen Kommunen werden dringend Unterkünfte für Asylbewerber gesucht. Teilweise werden sogar Neubauten und Containerburgen errichtet, um Asylanten unterzubringen. Wann hat dieser Schwachsinn ein Ende? Ist denn soviel Geld vorhanden?

Rosemarie Merker schrieb am

Also ich stimme Frau Heppes voll zu, bin auch betroffen vom Abriss. Ich habe eine schöne bezahlbare Wohnung am Stadtrand. Vor allem wenn man auf Wohnungssuche geht, gibt es keine relevanten Wohnungen. In den Abrisshäusern wohnen halt vorrangig ältere Leute, die kann man nicht in die 3. oder 4. Etage stecken.
Ich bin auch der Meinung, dass diesbezüglich unser OB mehr im Bürgerinteresse handeln sollte und nicht das Vorhaben der WG unterstützen sollte.
Bei der Konkurrenz Lebensräume läuft es besser. Dort haben die Bürger noch Mitspracherecht. Ich würde sofort wechseln, wenn die WG eine angemessene Abfindung zahlt.

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