Abriss in der Löfflerstraße hat begonnen
Hoyerswerda. Liefen die beiden letzten Hausabrisse im Auftrag der städtischen Wohnungsgesellschaft wegen der Lage der Häuser mitten in den WK IV und VII über die vergangenen Wochen eher wenig öffentlichkeitswirksam, ist ein aktueller Abbruch kaum zu übersehen – jedenfalls nicht für alle, die die Südstraße benutzen.
Mit dem Wochenbeginn startete der Abriss der Löfflerstraße 17-23 im WK V. Mit dem Haus werden 84 Wohnungen beseitigt. Folgen soll noch in diesem Jahr der Block Löfflerstraße 1-5, dessen Giebel hier im Bild hinter dem Bagger zu sehen ist. In unmittelbarer Nähe fiel vor Jahresfrist die Hufelandstraße 1-5. (red)
Kommentare zum Artikel:
Monika Pichel schrieb am
Toll, da entsteht ja bestimmt wieder ein super Areal für eine Eigenheimsiedlung. *Ironie*
Paul Gehrke schrieb am
Die ursprüngliche Idee war, einen Rückbau von außen nach innen. Bedeutet Randgebiete zuerst zurückbauen. Leider hält sich niemand daran. So wird es werden: mehr Eigenheimgebiete, weniger Mehrfamilienhäuser. Insgesamt eine deutliche Reduzierung der Einwohnerzahl. Mir ist nicht klar, warum Stadtrat und Oberbürgermeister diesen Kurs fahren.
Das Positive: Bei weniger Einwohnern kennt man sich halt persönlich.
Monika Pichel schrieb am
Ist doch klar, um sich die Taschen voll zu machen. Das ist der Ausverkauf von Hoyerswerda, von wegen Einwohnerzahl verdoppeln, da braucht man doch eigentlich Wohnraum, auch bezahlbaren. Welch Ironie in unserer Politik, nicht nur in Berlin, nein, auch in unserer kleinen Kommune.
Reinhard Ständer schrieb am
In Deutschland fehlen fast eine Million Sozialwohnungen, und wir reißen weiter preisgünstigen Wohnraum ab, der vielleicht noch mal gebraucht wird, z.B. wenn in Dresden kaum noch jemand seine Miete bezahlen kann.
Lieber Herr Gehrke, das mit dem Rückbau von außen nach innen sehe ich anders. Am Stadtrand (z.B. Wk VII) gibt es sanierte Würfelhäuser mit Aufzug, die sehr gut belegt sind, weil sie für behinderte und alte Menschen geeignet und trotzdem preiswert sind. Warum soll man die abreißen und dafür Häuser ohne Aufzug im Zentrum der Neustadt erhalten?
Robert Meier schrieb am
Paul Gehrke, von einer deutlichen Reduzierung kann nicht (mehr) die Rede sein.
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