Abgeholzte Fläche bleibt erst einmal frei


von Tageblatt-Redaktion

Abgeholzte Fläche bleibt erst einmal frei
Foto: Uwe Schulz

Hoyerswerda. Das kleine Wäldchen vor dem Seenland-Klinikum ist vor einigen Monaten umsonst abgeholzt worden. Der Interessent für das Grundstück ist nämlich abgesprungen. Wie das Krankenhaus mitteilt, hat der Arzt, der hier eine Strahlentherapie-Praxis bauen wollte, sein Vorhaben aufgegeben.

Er begründe das mit den unabsehbaren wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie. Das Areal bleibe prinzipiell bebaubar, so das Klinikum. Allerdings gebe es keine aktuellen Pläne. Gefällt worden waren im Februar des vergangenen Jahres insgesamt rund 60 Bäume, vor allem Kiefern. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Mathias Wolf schrieb am

Dann mal den Herrn Doktor für diese sinnlose Aktion zur Kasse bitten!

Thomas Häntschke schrieb am

Und das nächste Mal mit der Rodung warten, bis der tatsächliche Bau beginnen soll.

Daniel Müller schrieb am

Hallo,

"Dann mal den Herrn Doktor für diese sinnlose Aktion zur Kasse bitten!" das ist nicht Ziehlfürend, die paar Euro würden ihn nicht jucken. Eher 60 Bäume ganz persönlich neu pflanzen, mit seiner Muskelkraft, das wäre das Ziel. Diesem Menschen klar machen, wer 60 Bäume rodet, der soll auch 60 neue pflanzen. Ganz einfach!

Pflanze neue Bäume, denn du sehst nicht über dem Gesetz, Herr Doktor.

Mfg Müller

Mirko Kolodziej schrieb am

Hallo Herr Müller, Ihr Anliegen ist verstanden und vielleicht moralisch verständlich. Aber: Der betreffende Mediziner hat kein Gesetz gebrochen. Soweit bekannt, hat das Klinikum, das die Fläche ja noch nicht verkauft hatte, die vorgeschriebenen Ersatzpflanzungen vorgenommen. Mirko Kolodziej, Redaktion

Thomas Häntschke schrieb am

Hallo Herr Kolodziej !
Ja, nun auch noch der Herr Häntschke (da war doch schon mal was, zu diesem Thema).
"..., die vorgeschriebenen Ersatzpflanzungen vorgenommen."
Ja, die Vorgeschriebenen.
Aber für die gefällten Nadelbäume wurden keine Ersatzpflanzungen geleistet, da diese es, nach den Baumschutzsatzungen, nicht würdig sind, obwohl sie genauso und sogar eher, für die Luftreinhaltung sorgen, als Laubbäume. Ich empfehle dazu "Der Wald als Luftfilter - unter Wald-und-Forst.de", wobei m. M. schon eine kleine Gruppe von Bäumen einen Nutzen bringt.
In Bezug der gefällten Nadelbäume, wäre durch die Bauabsage eine zusätzliche Ersatzpflanzung durch den ehemaligen Bauherrn durchaus angebracht.
Leider wird es nicht umgesetzt werden, nur weil der Kritiker (für einige auch Nörgler) Häntschke, diese Meinung hat.
MfG Thomas Häntschke

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