Willkommen im Grünen in der Gartenstadt Erika


von Tageblatt-Redaktion

Die Gartenstadt liegt heute idyllisch unweit von Erikasee und Kortitzmühler See, im Hintergrund der Geierswalder See.
Die Gartenstadt liegt heute idyllisch unweit von Erikasee und Kortitzmühler See, im Hintergrund der Geierswalder See.

Die Vorbereitung auf die 10. Besuchertage im Lausitzer Seenland 2012 haben nun offiziell begonnen. Am Montagabend wurde die Lausitzer Technologiezentrum (Lautech) GmbH vom Stadtrat Lauta damit beauftragt. Es ist vorgesehen, die Besuchertage am 30. Juni und 1. Juli in der Ortslage Kolonie in Laubusch, auch als Gartenstadt Erika bekannt, durchzuführen – unter Einbeziehung der benachbarten Gartenstadt Lauta-Nord. Das Motto lautet: „Willkommen im Grünen“.

Den Besuchertagen vorgeschaltet wird eine Auftaktveranstaltung sein, ließ Lautas Bürgermeister Hellfried Ruhland (Freie Wähler) wissen. Er hatte im Sommer in Lichterfeld den Staffelstab für die Ausrichtung der nächsten Besuchertage übergeben bekommen.

Die Vorbereitung der Großveranstaltung wird allerdings nicht allein Sache des Lautech sein. „Das passiert natürlich in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung“, stellte der Bürgermeister klar. Dazu werde es anfangs wöchentliche Treffs der Beteiligten geben, später dann auch mehr, je nach Erfordernis. Zum Konzept der Besuchertage wollte Hellfried Ruhland zum jetzigen Zeitpunkt nichts sagen. „Da sollten wir uns überraschen lassen.“

Sobald bestimmte Dinge auch vertraglich festgezurrt sind, so kündigte er an, werden diese öffentlich gemacht. Anfang November werde eine erste Beratung mit den Hauptbeteiligten der Besuchertage stattfinden. Natürlich bekommen auch Schulen, Vereine, Kirchen und andere Interessierte Gelegenheit, sich einzubringen, versicherte der Bürgermeister und merkte an: „Alle bisherigen Gespräche verliefen sehr erfolgversprechend, so dass uns um die Besuchertage im nächsten Jahr nicht bange sein muss.“

Dass die Kolonie in Laubusch der Mittelpunkt der Besuchertage sein wird, empfindet Ortsvorsteher Günter Schmidt als eine besondere Wertschätzung für Laubusch. „Das muss man schon so sehen.“ Allerdings gibt es auch gute Gründe, die für die Kolonie sprechen: „Wo hat man in Lauta schon so ein Ambiente mit Marktplatz, Schule, Barbarakirche und Kulturhaus?“ Von den Besuchertagen erwartet er sich zudem neue Impulse und eine infrastrukturelle Aufwertung.

Günter Schmidt geht davon aus, dass an Straßen und Wegen etwas gemacht werden wird. Und wenn viele Gäste von außerhalb erst einmal Laubusch kennengelernt haben, so spekuliert er, dann tut sich vielleicht auch etwas hinsichtlich der Wiederansiedlung eines Lebensmittelmarktes im Ort oder bei der Nachfrage nach Wohnungen.
Für die Durchführung der Besuchertage werden derzeit Gesamtkosten von 100 000 Euro veranschlagt. Die Hälfte wird die Stadt Lauta aus ihrem Haushalt beisteuern.

Eine Refinanzierung soll durch Eintrittsgelder und Sponsoring erfolgen, so der Plan. Am Montag wurden vom Stadtrat 12 000 Euro freigegeben, das Gros davon geht ans Lautech –  eine Art Anschubfinanzierung für die Besuchertage.

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