In der Altstadt wird gebaut

Samstag, 29. Januar 2011

Ein Teil des Pforzheimer Platzes soll jetzt bebaut werden. Eine Arztpraxis macht den Anfang.
Ein Teil des Pforzheimer Platzes soll jetzt bebaut werden. Eine Arztpraxis macht den Anfang.

Es gibt Grundstücke in der Stadt, für die sich in den letzten zwanzig Jahren zwar mal immer wieder jemand interessierte, die am Ende aber doch niemand kaufte und bebaute. Zu diesen Brachen gehört der Pforzheimer Platz. Doch das könnte sich schnell ändern. Denn ein einheimisches Arzt-Ehepaar trägt sich mit dem Gedanken, auf einer Teilfläche an der Frentzel-Straße einen Neubau zu errichten, in dem es eine Doppelpraxis errichten will. Der Verwaltungsausschuss soll auf seiner Sitzung am Dienstag dem Verkauf des rund 1 500 Quadratmeter großen Grundstückes zum Preis von 52 000 Euro zustimmen. Auch für das angrenzende Areal in Richtung Neues Rathaus zeichnet sich eine Bebauung ab. Im Gespräch ist eine Manufaktur. Hier sind die Verhandlungen allerdings noch nicht abgeschlossen.

Rund 164 000 Euro soll hingegen der Verkauf des ehemaligen Wohnheims des Lessing-Gymnasiums in der Schulstraße in die Stadtkasse spülen. Nach monatelangen Verhandlungen will der Verein zur Förderung von Hochschulausbildung in Hoyerswerda e.V. das rund 3 400 Quadratmeter große Areal samt Gebäude erwerben. Der Verein hat bereits die Konrad-Zuse-Akademie (Zusak) Hoyerswerda gegründet, die ihren Sitz in dem Gebäude hat. Nach dem Erwerb der Immobilie soll diese umgebaut und für die Zwecke der Akademie hergerichtet werden. Sie bietet Studiengänge im Bereich angewandte Medien und Gesundheitsmanagement an. Bislang nutzt die Stadt Hoyerswerda aber einen Teil des Gebäudes als Ausweichquartier für den Unterricht des benachbarten Lessing-Gymnasiums, das sich gerade im Umbau befindet. Deshalb soll der Kaufvertrag erst unterzeichnet werden, wenn das Ausweichquartier nicht mehr benötigt wird – voraussichtlich im Herbst. (US)

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