Die größte Sünde ist es, keinen Spaß zu haben

Freitag, 25. April 2014

TSC-Schautanzgruppe beim 22 Internationalen Tanzturnier des TSC in der Hoyerswerdaer Lausitzhalle
TSC-Schautanzgruppe beim 22 Internationalen Tanzturnier des TSC in der Hoyerswerdaer Lausitzhalle

Von Theresa Rößler

Tanzen ist die Umsetzung von Inspiration in Bewegung. Tanzen ist ein Ritual. Ein Brauchtum. Darstellende Kunst. Eine Berufstätigkeit. Eine Sportart. Eine Therapieform. Ein soziales Phänomen. Oder schlicht: ein Gefühlsausdruck. Dies haben die Tanzschule Schulze und das Tanzsportcenter (TSC) Hoyerswerda ihren Tänzerinnen und Tänzern über Jahre; über Jahrzehnte hinweg vermittelt. 50 Jahre sind es genau. Denn so lange bestehen die Tanzschule und das TSC, beide 1964 gegründet von Roland Schulze. Und dieses halbe Jahrhundert, so Tanzlehrerin Rosmarie Schulze, soll mit vielen Gästen gefeiert werden.

Gala am 24. Mai in der Lausitzhalle

Am 24. Mai soll diese große 50-Jahr-Geburtstagsgala stattfinden. Die Besucher sind ab 19.30 Uhr herzlichst in die Hoyerswerdaer Lausitzhalle am Lausitzer Platz 4 eingeladen. Ein faszinierendes Abendprogramm, in dem Popin Hood, der zweifache Weltmeister im Electric Boogaloo, und die Vizeweltmeister im Kürtanz Standard 2014 in Peking, Renata Busheeva und Valentin Lusin, tanzten und die Gäste verzaubern. Auch Mitglieder des TSC präsentieren eine glamouröse Formation und den klanglichen Glanzpunkt setzt die Live-Band „Happy Feeling“. Viele ehemalige Mitglieder des TSC und | oder Tanzschüler, heute in Berlin, Dresden, Lauchhammer, Spremberg und sogar auf Ibiza lebend, haben ihr Interesse an der Veranstaltung bekundet; wollen und werden Freunde und Bekannte aus besagten 50 Jahren wiedersehen; Erinnerungen austauschen, gemeinsam feiern – und nicht zuletzt tanzen. Gäste können zwar auch an der Abendkasse Eintrittskarten erwerben, auf der sicheren Seite sind sie aber, wenn sie den Vorverkauf (organisiert über Rosmarie Schulze) nutzen. Es gibt Karten von 25 Euro bis 40 Euro.
Ehemalige Vereinsmitglieder oder Paare der Tanzschule können in einem vierwöchigen Workshop ihre Kenntnisse etwas auffrischen. Das (erste) Zusammentreffen findet am 28. April ab 19.30 Uhr im Grünen Kranz in Zeißig (Bautzener Straße 22) statt. Wer, ob jung oder alt, sich hier noch einmal ein bisschen „Schliff“ holt, kann auf der Geburtstagsfeier gleich die eigenen Tanzkünste zeigen.

Von Gebliebenem und Neuem

50 Jahre (ein halbes Jahrhundert!) sind | ist natürlich eine sehr lange Zeit, und es gibt heute in Sachen Tanzen und „Drumherum“ einige Unterschiede zu damals. Früher traten die Jungen im Anzug und die Mädchen in Rock und Bluse zu den Tanzstunden an. Heute bevorzugen die Schüler eher etwas Bequemeres wie Jeans und T-Shirt. Aber zu den Veranstaltungen, wie etwa zu den Abiturbällen, schlüpfen die Tanzpaare wieder in die klassische Abendgarderobe. Auch in der Musikrichtung, zu der das Tanzen gelehrt wird, hat sich einiges verändert, heute geht man schon gerne auf die Musikgeschmäcker der Jugend ein. Selbstverständlich bleiben Foxtrott, Langsamer Walzer, Tango und Wiener Walzer (von den sogenannten Standard-Tänzen) ebenso im Repertoire wie die „Lateinamerikaner“ (Cha-Cha-Cha, Jive, Rumba und Swing). Nicht fehlen dürfen Discofox, Disco-Samba von den Modetänzen.
Im Vergleich zu früher gab es viele Veränderungen. So in der Entwicklung in der Musik, in der Kleidung, im gesellschaftlichen Verhalten der Menschen untereinander, in den Unterrichtsmethoden und den Inhalten. All das wurde moderner und muss sich im Unterricht widerspiegeln.
„Tanzen fördert die Geselligkeit. Es hält jung und fit. Und es ist das schönste Hobby zu zweit.“ Dies sind drei wichtige Gründe, die für das Tanzen sprechen, so die Tanzlehrerin. Für Rosmarie Schulze ist und bleibt der klassische Walzer ihr Lieblingstanz – er wird auch heute noch als Tradition auf Hochzeiten getanzt. Ja – und was geht nun gar nicht in Sachen Tanz? „Die größte Sünde beim Tanzen ist es, keinen Spaß zu haben“, weiß Rosmarie Schulze sofort. Man soll (nein: darf!) die Freude und die Glücksgefühle zeigen, die sich beim Tanzen einstellen. Tanzen hält jung, macht geistig und körperlich fit. Beim Tanzen schüttet der Körper Glückshormone aus und fördert die Geselligkeit. Für Rosmarie Schulze ist klar: „Tanzen ist einfach die beste Medizin für Körper und Seele.“


Kartenbestellung für die Gala und Informationen | Kontakt zur Tanzschule Schulze Hoyerswerda über Rosmarie Schulze unter Telefon G 03571 923866
mail tss-hy@tanzschule-schulze.com
web www.tanzschule-schulze.com
Kontakt zum TSC Hoyerswerda über Gunter Reichel unter G 03564 692095 oder auch G 03571 413232
mail gunter.reichel@t-online.de

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