7-Tage-Inzidenz im Kreis Bautzen aktuell bei 294


von Tageblatt-Redaktion

7-Tage-Inzidenz im Kreis Bautzen aktuell bei 294
Grafik: Pixabay

Hoyerswerda. 2.026 Personen stehen derzeit in der Sars-CoV-2-Statistik des Kreises Bautzen als anhaltend infiziert, 189 mehr als vor einer Woche und 1.010 mehr als vor einem Monat.

Für die letzten Stunden wurden 44 Neuansteckungen, 29 Genesungen sowie zwei weitere Todesfälle registriert. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 294 (am Sonntag 264).

In den Krankenhäusern im Kreis Bautzen werden momentan 115 Covid-19-Patienten betreut. Davon müssen 32 auf Intensivstationen behandelt werden.

Hier sind amtliche Zahlen für die Stadtregion - zunächst jene der momentan Infizierten (in Klammern die Veränderung zum Sonnabend) und dahinter die Inzidenz vom Sonntag*:

Hoyerswerda 109 (-4) - 74

Bernsdorf 26 (-4) - 156

Lohsa 23 (+1) - 57

Wittichenau 21 (-1) - 87

Lauta 17 (+2) - 84

Spreetal 17 (-1) - 217

Oßling 13 (-2) - 133

Königswartha 11 (-2) - 87

Elsterheide 6 (+/-0) – 144

Zum Vergleich: Die höchsten Inzidenzen gemeldet werden aus Demitz-Thumitz (1.063), Rammenau (822) und Puschwitz (610).

*Angaben der Landesuntersuchungsanstalt Sachsen (red)

 

Stand der Impfungen in Sachsen:

Erstimpfung: 1.047.705 Menschen

darunter mit Zweitimpfung: 419.504 Menschen

im Impfzentrum Kamenz bisher geimpft:

Erstimpfung: 36.742 Menschen

darunter mit Zweitimpfung: 19.087 Menschen  –red-

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Kommentare zum Artikel:

Hubertus Heidan schrieb am

Ich verfolge die tägliche Berichterstattung zur 7-Tage-Inzidenz im Kreis Bautzen mit großer Aufmerksamkeit.
Vor dem Hintergrund einer möglichen Lockerung der aktuellen Beschränkungen bei einer anhaltenden Inzidenz unter 200, 150 und 100 interessiert mich der Grund für die seit Wochen anhaltenden hohen Inzidenzzahlen der Gemeinden Demitz-Thumitz (1.063), Rammenau (822) und Puschwitz (610).
Zweifellos sind diese Zahlen die maßgebliche Ursache für die anhaltende und noch immer steigende Inzidenz des Landkreises Bautzen.

Torsten Weniger schrieb am

Also so langsam interessieren mich die Infektionsherde in den betroffenen Ortschaften.

Angesichts der regionalen Infektionsherde muss man ja fast um eine "Abspaltung" der betroffenen Gebiete vom allgemeinen Infektionsgeschehen bitten. Es kann ja so langsam nicht sein, dass bei einem so großen Einzugsgebiet, Ausreißer wie Rammenau oder Demitz-Thumitz, Orte wie bspw. Hoyerswerda und das direkte Umland dermaßen mit runterziehen.

Vielleicht hat die Redaktion hierzu nähere Informationen, oder kann selbige in Erfahrung bringen.

Burkhard Förster schrieb am

Warum müssen denn die Orte der Stadtregion die hohen Inzidenzwerte von Demitz-Thumitz u.a. ausbaden. Dann muss etwas in diesen Orten organisiert werden, damit die Zahlen runter gehen.

Reinhard Ständer schrieb am

Ich schließe mich den Meinungen hier an und wünsche mir, dass das Landratsamt Bautzen über die möglichen Gründe der hohen Inzidenzzahlen dieser Orte informiert. Schließlich hängt auch davon ab, ob und wann in Hoyerswerda wieder Geschäfte oder Kultur- und Freizeiteinrichtungen öffnen dürfen. Mit einer Inzidenz von 74 wäre da schon vieles möglich.

Daniel Müller schrieb am

Na endlich werden auch andere wach und ich schließe mich den vier Vorrednern*innen bzw. Schreibern*innen an.

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