50.000 Euro Schaden nach Bus-Unfall auf der B 97


von Tageblatt-Redaktion

50.000 Euro Schaden nach Bus-Unfall auf der B 97

Spreetal. Nur vier Tage nach einem Unfall mit einem Bus in Michalken war nun wieder so ein Gefährt Anlass dafür, dass die Polizei aktiv werden musste. Wie sie mitteilt, gab es in diesem Zusammenhang am Montagnachmittag auf der B 97 zwischen Hoyerswerda und Schwarze Pumpe rund 50.000 Euro Schaden.

Verletzt wurde niemand. Den Angaben zufolge kam der Bus in einer Kurve von der Straße ab und beschädigte dabei die Fahrbahnbegrenzung. Zur Bergung mittels eines Krans sei die Bundesstraße für reichlich eine Stunde gesperrt worden.  (red)

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Kommentare zum Artikel:

Alexander Hallmann schrieb am

Was ist denn mit den Busfahrern los? Zu viel Stress.

Toni Kossack schrieb am

Die sind auch nur Menschen.

Peter Freilich schrieb am

Tja, ich kann nur mal etwas dazu schreiben, bin selber Berufskraftfahrer und war mal als Passagier in der Linie 800 Hoy-SwP-Cottbus in solch einem Bus unterwegs und habe echte Angst bekommen, wie dieser Fahrer gefahren ist. Ich habe mich dabei erwischt, wie ich nach unten sah und die Augen schloss und meinen Puls mächtig spürte. Klar sind das alles auch nur Menschen, aber ich erinnere mich bei solchen Situationen an der Germanwings Flug 4U9525, der jedem bekannt sein müsste. Und wenn man als Berufskraftfahrer, bei einer Fahrt Beifahrer oder Passagier ist, wo man selbst Angst bekommt und die Augen zu macht, ist das schon bedenklich. Ich finde, dass nicht nur Piloten sondern auch alle die mehr als 2-3 Personen befördern, regelmäßig auf Tauglichkeit, Psyche und Alkohol überprüft werden sollten. Menschen geben ihr Leben in die Hände des Fahrers, aber wenn dieser an genau jenem Tag mit dem falschen Fuß aufgestanden ist, weil er am Abend davor einen Streit mit seiner Frau hatte. Tja, Deutschland, das Land der Bürokratie, prüft alles und Zettelwirtschaft ohne Ende, aber hier ... werden Busfahrer und Taxifahrer überprüft, nein. Und ich habe noch nicht einmal von Lokführern gesprochen. Jeder Mensch, der in Deutschland Personen befördert, muss ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen, aber keins vom Arzt. Weil ja die Ärztliche Schweigepflicht gilt.

"Samstag, 15. Mai 2021
Unfall nach Fahrplan: Bus fährt gegen Bierwagen"

Hier schrieb Her Meyer,
"Ich möchte hier mal eine Lanze für die Busfahrer brechen. Man sollte nicht vergessen, dass ihr Menschen seid und nicht absichtlich einen Unfall verursacht!

Ihr macht einen verantwortungsvollen Job, der nicht jeden Tag einfach ist! DANKE dafür!!!"

Ja dies ist richtig, da danke ich auch für und auch an alle Berufskraftfahrer, die in dieser Krise, jeden Tag auf der Straße sind und für unser leibliches Wohl sorgen, DANKE. Und wenn ihr Probleme habt, hier die Telefon-Seelsorge 0800 1110111. Oder die BAG 0221 57760. Da könnt auch ihr Busfahrer euch melden und eure Probleme oder Sorgen erzählen. Zögert nicht, macht es einfach.

(Und wenn ich nur einen Fahrer erreiche damit, war es mir wert dies zu schreiben.)

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