22,5 Millionen € aus dem Strukturstärkungs-Fonds


von Tageblatt-Redaktion

22,5 Millionen € aus dem Strukturstärkungs-Fonds
Grafik: Bauplanung Bautzen / Stefan Mundt

Hoyerswerda. Seit einer Woche ist im Lausitzbad nur noch das 25-Meter-Becken nutzbar – mit eingeschränkten Betriebszeiten. Vorbereitungen auf das, was im Amtsdeutsch Qualifizierung heißt, sind nun aber sogar schon einige Wochen sichtbar – von den Bauzäunen bis zur Baustelleneinrichtung.

Nun kommt der größte Batzen des notwendigen Geldes. Denn am Freitag dieser Woche wird Sachsens Regionalentwicklungsminister Thomas Schmidt (CDU) den Bescheid über Förderung aus dem Strukturstärkungsprogramm des Bundes überbringen.

Die Berliner Regierung macht aus dem Fonds für die Noch-Kohle-Regionen 22,5 Millionen Euro locker – 90 Prozent der Gesamtkosten. Das Bad bekommt unter anderem eine zweite Schwimmhalle, einen zentralen Eingangsbereich und wird barrierefrei umgestaltet. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Marc Natusch schrieb am

Alles gut und schön, aber ich verstehe es einfach nicht. Was und wem hilft es, wenn man "Baden" gehen kann?
Welcher Strukturwandel wird gefördert, wenn "1000 Arbeitsplätze wegfallen und eventuell 5" neue geschaffen werden?!
Selbst wenn man sich alles schön rechnet, die Leute, die ihre Arbeit verlieren, gehen, können oder wollen es sich dann später auch nicht leisten, "baden" zu gehen!
Wann wird endlich etwas Realistisches für die Region, ihre Arbeitsplätze und ihre Zukunft getan?

Steffen Auxel schrieb am

Und wann werden die Straßen und Fußwege gemacht? Ach ja, und den Bahnhof bitte nicht vergessen.

Angelika Müller schrieb am

Wieviele neue Arbeitsplätze werden denn geschaffen?

Torsten Weniger schrieb am

Ich kann da Herrn Natusch nur zustimmen.

Es ist einfach Wahnsinn, wieviel Geld man in diesem Projekt verschlingt. Von der beantragenden bis zur genehmigenden Behörde, hätten sich alle selbst die Frage stellen müssen "Ist das im Sinn des Fonds?"!

Scheinbar galt aber, wer zuerst kommt, mahlt zuerst?

Für mich ist mit dem Projekt ein Stückchen Anstand der Region verloren gegangen. Man hätte Nein sagen müssen. Auch angesichts der steigenden Energiepreise, wovon ein Schwimmbad auch viel verbraucht.

Ich bin weiter gespannt, wie die SWH-Gruppe diese Last in Zukunft stemmen will und wird?!

Nourdin Kamlah schrieb am

Die Investition gilt sicher der Lebensqualität, um Zuzüglern die Region attraktiv zu präsentieren sowie Schul- und Vereinssport abzusichern. Zu den Markern bei den Auswahlkriterien bei der Wohnortsuche steht damit eine Bildungs- und Freizeitoase definitiv mit an der Spitze.

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