21 Straßen sollen neue Namen bekommen


von Tageblatt-Redaktion

21 Straßen sollen neue Namen bekommen
Collage: Ralf Grunert

Lauta. Die Stadt unternimmt einen weiteren Versuch, die Dopplung von Straßennamen zu beseitigen. Mitunter kommen Namen sogar dreifach vor. Das sorgt immer wieder für Verwirrung nicht nur bei der Post- und Paketzustellung, sondern auch bei Rettungsdienst- oder Polizei-Einsätzen.

Der Stadtrat hat nun einstimmig zumindest einen Grundsatzbeschluss dazu gefasst. Demnach sollen in Laubusch zehn Straßen einen neuen Namen bekommen, in Torno acht und in Lauta drei. Als Grundlagen dienen die Anzahl der Hausnummern und der jeweils ansässigen Gewerbetreibenden.

Einen ähnlichen Beschluss hatte es bereits vor fünf Jahren einmal gegeben. Aufgrund von viel Widerstand wurde er aber wieder aufgehoben. Zum Zeitpunkt der Umbenennungen gibt es bisher keine Aussage. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Rita Hertel schrieb am

Ich kann nur den Kopf schütteln – 21 Straßen sollen umbenannt werden. Was da für Behördenkram auf die Anwohner zukommt!

Ich hatte mich zu dieser Thematik ja schon öfters geäußert.

Warum schreibt man die Ortsteilnamen (z. B. Laubusch, Torno) nicht mit einem vorangestellten „OT“ oberhalb der Straßenangaben – wie lt. DIN festgelegt? Das klappt doch in vielen anderen Städten auch.

Rita Hertel schrieb am

Noch ein Zusatz

Heute in der LR (Sascha Klein): „… Jetzt wird eine kleine Arbeitsgruppe aus Stadträten, Ortschaftsräten und Verwaltung gebildet, die eine Rang- und Reihenfolge festlegt und Namensvorschläge macht. Für jede umzubenennende Straße soll es drei Vorschläge geben. Die jeweils betroffenen Bürger sollen aus diesen drei Vorschlägen wählen können. So wird der neue Straßenname ermittelt. … Insgesamt plant die Lautaer Stadtverwaltung mit Gesamtkosten in Höhe von 34.500 Euro. Die neuen Straßenschilder werden rund 4.500 Euro kosten, Dienstleistungen für EDV seien mit 5.000 Euro geplant. Das Gros an der Gesamtsumme machen die Personalkosten im Rathaus aus. Die Verwaltung rechnet mit 450 Arbeitsstunden. Das entspreche einem Wert von 25.000 Euro. …“

Mich geht es zwar nichts an, da ich in Hoyerswerda wohne – aber dieser Bürokratiewahnsinn und die anfallenden Kosten machen mich sprachlos. Es wäre ja zu einfach, den Empfehlungen der DIN 5008 zu folgen und den Ortsteilnamen über den Straßennamen zu schreiben. So bräuchten keine Straßen umbenannt werden!

Thomas Häntschke schrieb am

Auch ich wohne nicht in den betroffenen Orten, aber auch ich verstehe diesen Wahnsinn nicht, vor allem wenn man sich die Daten der jeweiligen Eingemeindung vor Augen hält.

Laubusch 01. Januar 2001

Leippe-Torno 01. Januar 2007

Seit diesen vielen Jahren müsste das "OT" in Fleisch und Blut übergegangen sein.

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