20 Millionen Euro für eine Werkserweiterung


von Tageblatt-Redaktion

20 Millionen Euro für eine Werkserweiterung
Foto: Uwe Schulz

Hoyerswerda. Auf 20 Millionen Euro beziffert der Anlagenbauer Yados die Höhe der Investition in eine geplante Erweiterung seines Werks im Gewerbegebiet Nardt – es wird am Standort die dritte sein.

Die konkreten Pläne stellte das Management um Geschäftsführer Frank Stiehler (rechts) und Prokurist Olaf Besser (links) jetzt im Beisein von Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh (SPD) vor.

Gebaut werden soll ab März. Binnen eines Jahres ist die Errichtung zweier neuer Hallen vorgesehen. Die Größe der Belegschaft wird sich den Planungen zufolge auf 600 Beschäftigte etwa verdoppeln. (red)

Themen in dieser Meldung


Zurück

Kommentare zum Artikel:

Andreas Drescher schrieb am

Da hat der Herr Ruban-Zeh aber Glück, dass Yados schon in Hoy ansässig ist, sonst wäre das Ganze wahrscheinlich genauso wie der neue Wärmepumpen-Hersteller und die Bundeswehr-Kaserne auch nach Bernsdorf abgewandert oder nach Schwarze Pumpe wie Altech usw. Am Ende bekommt Lauta noch eher eine Großansiedlung. Hoyerswerdas Unternehmerlandschaft lebt bislang nur von der Substanz. Aber wir brauchen mal neue große Firmen, um vor allem die Finanzsituation der Stadt zu verbessern. Nicht nur kaputt sparen und mit den gleichen Leuten verkehren, Herr Oberbürgermeister. Sondern raus in die Welt gehen und die Welt nach Hoy holen, wie die anderen Bürgermeister es vor machen.

Elwira Liebscher schrieb am

Ja genau, dank des guten Kumpels und Wahlunterstützers Olaf Besser, kann sich der OB auch mal wegen neuen Arbeitsplätzen ablichten lassen, zumal die gar nicht mal so gut bezahlten Jobs bei Yados mit Sicherheit auch ohne Pressetermin mit dem OB entstanden wären. Aber es ist nett vom Herrn Besser, dass er den OB mit eingeladen hat. So hat der OB auch mal eine Erfolgsmeldung zu vermelden, zumal ihm zunehmend die Unterstützung in der Bevölkerung fehlt.

Peter Jurisch schrieb am

Mal ein Tipp an den OB, um sich Lorbeeren ehrlich zu verdienen. Die Umlandbürgermeister kriegen auch ohne Klüngelei sogar mehr als dreimal soviel Jobs hin, nämlich indem sie neue Firmen ansiedeln. Dann legen sie mal los, Herr Ruban-Zeh, die Hälfte der Amtszeit ist rum. Und noch ein Tipp, vielleicht nutzen sie dafür mal die vielen Leute in der Wirtschaftsförderung. Die haben ja anscheinend zu viel Zeit für irgendwelchen Schnick-Schnack, statt große Firmen nach Hoy zu bringen.

Philipp Schumann schrieb am

Großes Lob an Yados, also an Herrn Wolf und seine Kollegen. Den Herrn Besser kann ich persönlich überhaupt nicht leiden, der ist mir zu überheblich. Außerdem grenzt es ja an ein Wunder, dass die Stadtverwaltung dafür keine eigene Marketingkampagne gestartet hat, um uns das als Strukturwandel-Projekt zu verkaufen.

Raik Damaschke schrieb am

Ja, es ist in der Tat nicht zu leugnen, dass da zwischen Yados und Herrn Ruban-Zeh schon eine engere Verbindung zu bestehen scheint.
War es nicht ein Olaf B. aus Groß Särchen (somit ja gar nicht wahlberechtigt), welcher Herrn Ruban-Zeh im Wahlkampf zur Seite stand und sogar bei der Veranstaltung im Ossi den Kandidaten der AfD versuchte zu diffamieren. Ein Schelm wer Böses dabei denkt.

Einen Kommentar schreiben

Es werden nur jene Kommentare veröffentlicht, die unter Angabe von Vor- und Familienname und einer gültigen E-Mail-Adresse (für Rückfragen) abgegeben wurden.

Bitte rechnen Sie 9 plus 6.