Zeißig platzte beim Hoffest fast aus allen Nähten
Zeißig. Nach fünfjähriger Pause öffneten die Zeißiger am vergangenen Sonnabend wieder ihre Tore zum Hoffest. Die Besucher, die in großer Anzahl ins Dorf strömten, konnten in elf Höfen beziehungsweise Objekten auf den Spuren des dörflichen Lebens von der Zeit unserer Großeltern bis ins Heute wandeln. Das Ganze wurde gewürzt mit einer bunten Mischung traditioneller und ausgefallener kulinarischer Köstlichkeiten.
Gemeinsam mit zwei Paaren der Sorbischen Volkstanzgruppe Zeißig zeigten die Jugendlichen vom örtlichen Jugendclub sorbische Volkstänze. Zu den Höhepunkten gehörte der „Flieger“ – eine kraftzehrende Figur (im Bild).
Auf der Dorfaue zwischen den Höfen boten zahlreiche Handwerker und Gewerbetreibende Abwechslung und Betätigungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel beim Kinderreiten auf Pferden und Ponys des Landhofes Belka aus Bröthen. Wolfgang Kühne zeigte als Technikfan das Mahlen von Getreide und das Quetschen von Haferflocken. Er hatte auch wieder eine Treckerparade organisiert, die von den „wilden Hühnern“ auf ihren Rädern mit „Hühnerschreck-Antrieb“ begleitet wurde. (red)
Kommentare zum Artikel:
Lutz Fichtner schrieb am
Es war ein wirkliches Fest. Danke allen Frauen und Männern für die Organisation und den tollen Service. Als ehemaliger Zeißiger habe ich mich sehr gefreut.
Lutz Fichtner
Helga Schwausch schrieb am
Danke für einen sehr schönen Tag. Weiter so! Ich freue mich schon auf das nächste Mal, auch das Maibaumwerfen ist sehr schön.
Einen Kommentar schreiben
Es werden nur jene Kommentare veröffentlicht, die unter Angabe von Vor- und Familienname und einer gültigen E-Mail-Adresse (für Rückfragen) abgegeben wurden.