Wie groß kann der Tagebau-See Welzow werden?
Welzow. Wo im Tagebau Welzow-Süd heute noch Braunkohle gefördert wird, soll sich künftig ein See erstrecken. Der allgemeine Zweifel daran, dass für ein weiters großes Gewässer in der Region genügend Wasser zur Verfügung steht, brach sich dieser Tage im örtlichen Kulturhaus erneut Bahn.
Dorthin hatte die Landesplanungsabteilung des Brandenburger Infrastrukturministeriums zur Bürgerinformationsveranstaltung eingeladen. Anlass ist die laufende Änderung des Braunkohleplans, da die Leag nach dem Beschluss zum Aus für die Kohle-Verstromung nicht mehr so viel fördern wird, wie genehmigt.
Eine erste Fassung des neuen Braunkohleplans soll im kommenden Jahr vorliegen. In Welzow gibt es nicht nur Skepsis bezüglich der See-Größe. In der Stadt wünscht man sich auch die Wiederherstellung einer kürzeren Straße nach Spremberg. Mit dem Abriss von Alt-Haidemühl wird der Fahrtweg auf 22 km wachsen. (red)
Kommentare zum Artikel:
Horst Wetzel schrieb am
Der Windnode-Projektleiter auf der Lausitzkonferenz, ob es richtig ist die Tagebaue nur volllaufen zu lassen. Nein, meine auch ich! Wir brauchen für die Wasserbewirtschaftung nutzbare Wasserspeicher. Die fluktuierende Einspeisung von Sonne und braucht ein Pumpspeicherkraftwerk. Das Welzower Fenster zeigt brauchbare Höhenunterschiede. Der Cottbuser Ostsee zeigt die Probleme, die bei einfach Volllaufen auftreten. Das größte PSW Deutschlands Goldisthal zeigt, das man auch 100m hohe Dämme für Jahrhundert Hochwasser und Erdbeben standsicher schütten kann.
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