Untersuchungen zu künftiger Fernwärmeerzeugung
Hoyerswerda. Der Chef der Versorgungsbetriebe, Wolf–Thomas Hendrich hat jüngst im Stadtrat unter anderem über Ideen dazu gesprochen, wie langfristig die Fernwärme ersetzt werden kann, wenn spätestens 2038 das Leag-Kraftwerk in Schwarze Pumpe nicht mehr liefern wird.
Gemeinsam mit den Stadtwerken Weißwasser und den Städtischen Werken Spremberg, die ebenso von der Leag versorgt werden, wollen die VBH jetzt eine „Studie zur Transformations- und Dekarbonisierungsstrategie für die Wärmeversorgung der Lausitz“ in Auftrag geben.
Man erhofft sich Prognosen über den künftigen Bedarf jeweils 2030, 2040 und 2050, über vorhandene Wärmequellen sowie über Technologien zu ihrer Nutzung. Gewünscht sind drei detaillierte Szenarien. Fertig sein soll die Studie laut Hendrich Anfang 2024.
Die VBH denken parallel auch über Fernwärmelieferungen aus der Müllverbrennungsanlage Lauta sowie über dezentrale Lösungen etwa mit Blockheizkraftwerken, Wärmepumpen oder mit der Nutzung von Klärschlamm nach. (red)
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