Sponsoren sorgen für adventlichen Schmuck


von Tageblatt-Redaktion

Sponsoren sorgen für adventlichen Schmuck
Foto: Elvira Hantschke

Groß Särchen. Adventlichen Lichterglanz am Straßenrand gibt es erstmals seit Jahren wieder im Ort. Zehn Sponsoren haben jeweils einen Weihnachtsstern-Bogen finanziert, Mitarbeiter der Elektrofirma Zschiesche aus Königswartha hängten sie jetzt auf.

Die Gemeinde Lohsa hatte zuvor der Nutzung von Straßenlaternen zugestimmt. Und ein Platz für die Aufbewahrung des neuen Schmucks ist auch schon gefunden. Anfang nächsten Jahres werden die Sterne beim Karnevalsverein eingelagert. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Daniel König schrieb am

Deutschland ist eines der Länder mit den höchsten Abgaben, bzw. (Steuer)Einnahmen überhaupt, aber für solche „Kleinigkeiten“ bedarf es Sponsoren, sonst geht jahrelang nichts. Man kommt aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr heraus.

Ich begrüße es aber trotzdem, wenn es etwas weihnachtlich, festlich geschmückt ist zu dieser Jahreszeit. 👍

Jens Liebig schrieb am

Hallo Herr König,

Sie müssen sich einfach damit abfinden, dass andere Menschen die zu erledigenden Aufgaben anders bewerten, was Wichtigkeit und/oder Dringlichkeit angeht. Die zur Umsetzung der Maßnahmen verfügbaren Ressourcen sind begrenzt. Das muss nicht immer Geld sein. Manchmal limitieren auch die verfügbaren Personalressourcen.
Mag sein, dass es andere Länder gibt, wo man im Schnitt weniger Abgaben zahlt. Dort leistet der öffentliche Sektor aber entweder weniger oder die Angestellten im öffentlichen Dienst werden schlechter bezahlt. Das können Sie natürlich auch für Deutschland fordern, müssen aber damit klarkommen, dass das unter Umständen keine Mehrheit findet.

Daniel König schrieb am

Herr Liebig,

so ganz finde ich ihren Kommentar nicht passend zu meinen verstanden, obgleich Sie damit schon recht haben. Nichtsdestotrotz finde ich mich selbstverständlich damit ab, es ist lediglich mein Gedankengang zu solchen Sachen.
In anderen Ländern funktionieren doch solche Kleinigkeiten auch, nur hier geht nichts mehr, wenn es nicht jemand privat macht und/oder sponsert. (Das war auch die Kernaussage dieses Artikels: Aufgrund von Sponsoren kann man die Beleuchtung wieder anbringen. Leute dafür sind ja vorhanden, wie auf dem Bild zu sehen ist.)
Dass die Prioritäten in diesem Land aber mittlerweile vollkommen woanders liegen, das ist ja nun wahrlich nicht mehr von der Hand zu weisen.

Jens Liebig schrieb am

Hallo Herr König,
könnten Sie bitte Beispiele für Ihrer Meinung nach falsche Prioritäten nennen? Wo sollte der Staat Geld sparen, um sowas wie diese Beleuchtung zu finanzieren?

Daniel König schrieb am

Der Staat braucht gar nichts irgendwo (ein)sparen, der hat mehr als genug. Beispiele möchte ich dazu nicht nennen (aus bestimmten Gründen hier, die ich aber auch nicht nennen werde), diese gibt es aber wahrlich genug im Alltag zu sehen/hören/lesen. Wer das nicht sieht, hört und/oder liest, der möchte das auch nicht, bzw. der verschließt absichtlich die Augen davor.

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