LMBV will Speicherkette früher fertig haben


von Tageblatt-Redaktion

LMBV will Speicherkette früher fertig haben
Foto: LMBV / Peter Radke

Lohsa. Erst 2050 sollte das Wasserspeichersystem aus den Gewässern Lohsa II (im Vordergrund), Bernsteinsee (oben) und Dreiweiberner See (nicht im Bild) bisher voll funktionstüchtig sein. Nun gibt der staatliche Bergbausanierer LMBV – vor allem wegen des zunehmenden allgemeinen Wassermangels – das Jahr 2030 als neues Ziel aus. Die Speicherfunktion der Kette dient vor allem dazu, der Spree und damit unter anderem dem Spreewald sowie Berlin bei Trockenheit Wasser zur Verfügung stellen zu können.

Seit 2016 ist das System im sogenannten Probestaubetrieb. Seit einigen Tagen ist der Ausbau der Kleinen Spree als Ableiter aus dem Bernsteinsee in die Haupt-Spree beendet. Hier kann nun deutlich mehr Wasser fließen als zuvor. Nun geht es laut LMB noch um die Beseitigung von Rutschungsmassen aus dem Einlaufbereich des Tunnels zwischen Lohsa II und Bernsteinsee sowie das Sichern und Erweitern provisorischer Einsatzstellen.

Die Deutsche Presseagentur zitiert LMBV-Chef Bernd Sablotny mit den Worten, um die volle Inbetriebnahme vorziehen zu können, müssten auch DIN-Normen auf den Prüfstand, die sich bisher an der Hochwassersicherheit orientierten. Gegenwärtig stellt die Speicherkette im Jahr gut 30 Millionen Kubikmeter Wasser zur Verfügung, 72 Millionen Kubikmeter sind das Ziel. (red)

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