Hinweis aus dem Rathaus: Ab Mai braucht's Digitalbilder


von Tageblatt-Redaktion

Hinweis aus dem Rathaus: Ab Mai braucht's Digitalbilder
Foto: stock.adobe / Stockfotos-MG

Hoyerswerda. Passbilder auf Fotopapier sind bei der Beantragung von Personalausweisen oder Reisepässen bald passé. Auf diese bundesweite Regelung weist zwei Monate im Voraus schon mal die Stadtverwaltung hin. Ab Mai dürfen nur noch digitale Bilder von zertifizierten Fotografen oder Einrichtungen verwendet werden.

Das soll laut Bundesinnenministerium analoge Morphing-Bilder verhindern, bei denen zwecks Betrugs mehrere Gesichtszüge zu einem einzigen Foto verschmolzen werden. Abgesehen davon, dass man einen Fotografen mit Erlaubnis und gesicherter Datenübertragung wählen kann, will die Stadt zwei Fototerminals anschaffen.

In der vom Rathaus verbreiteten Mitteilung steht, es fielen bei der sogenannten Lichtbilderfassung vor Ort dann Gebühren in Höhe von sechs Euro je beantragtem Pass oder Ausweis an. Die für die Fertigung der Dokumente zuständige Bundesdruckerei lege diese Kosten ihrerseits auf die Kommunen um.

Ferner heißt es, Bilder, die durch zertifizierte Drittanbieter elektronisch übermittelt würden, könnten binnen sechs Monaten für mehrere Dokumentenanträge genutzt werden, ohne dass vor Ort zusätzliche Kosten entstehen würden.

Für Rückfragen kann man bei der Stadtverwaltung die Telefonnummer 03571 – 456 342 anrufen.

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