Altech beauftragt AVI mit Machbarkeitsstudie


von Tageblatt-Redaktion

Altech beauftragt AVI mit Machbarkeitsstudie
Foto: Altech

Schwarze Pumpe. Gut einen Monat nach Bekanntgabe der Pläne zum Bau einer Akku-Fabrik im Industriepark durch die Altech-Gruppe sowie das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme ist in der Region der erste Auftrag ausgelöst worden. Die inzwischen zur Unternehmensgruppe Leadec gehörende AVI GmbH aus Hoyerswerda hat den Auftrag zur Erstellung einer Studie zur Umsetzung der Pläne für den Bau von Anlagen zur Produktion von Natrium-Aluminiumoxid-Festkörperakkus erhalten.

Iggy Tan, der Chef der australischen Altech Chemicals und AVI-Geschäftführer Frank Seifert unterschrieben den entsprechenden Vertrag jetzt im Gründer- und Gewerbezentrum Dock³ Lausitz. Im ersten Schritt sind laut Altech Produktionskapazitäten für 100-MWh-Speicher zu planen, um später bis auf eine Gigawattstunde erweitern zu können. Ins Auge gefasst ist ein Baubeginn in zwei Jahren. Die unter dem Namen Cerenergy vorgestellten Akkus für Industrie-Anwendungen sollen auf Basis von Salz-Elektrolyten arbeiten. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Frank-Michael Groß schrieb am

Wenn ich höre…Australien und Aluminiumoxid…erinnere ich nur an das Aluminiumwerk Lauta.
Dort habe ich meinen Beruf gelernt und auch meine Schulzeit in Lauta/Süd verbracht.
Die Umweltschäden der Aluminiumproduktion sind bis Heute nicht restlos beseitigt. Für die Aufspaltung des Bauxits wird Natronlauge benötigt in unvorstellbaren Mengen. Am Ende muss noch der Rotschlamm entsorgt werden. Als Nebenprodukte entstehen Salze, Arsen und auch Quecksilber….
Ich erinnere an die Rotschlammkatastrophe in Ungarn vom 04.10.2010 in Kolontar.
Als Quelle sollte jeder nachlesen das Interview ,,Das Thema Rotschlamm verfolgt mich seit 30 Jahre“ mit Peter Camin, Konzernbetriebsratsvorsitzender bei Norsk Hydro Deutschland, über die Rotschlamm-Katastrophe in Ungarn und die Umweltrisiken der der Aluminiumproduktion. Ausgabe von 12/2010 Hans Böckler Stiftung.
Für mich persönlich gibt es keine Rechtfertigung für ein paar Arbeitsplätze, um diese Gefahren auf sich zu nehmen.
Ruft in Lauta, ca. 12km Luftlinie von HY, beim Bürgermeister an und fragt was mit dem ehemaligen Freibad in Lauta an der Waldesruhe geworden ist…

Mit freundlichen Grüßen

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