Schon früher pilgerten Lausitzer nach Rom. Zu ihnen gehörte 1842 der sorbische Müller Jurij Wawrik aus Kuckau. Über seine abenteuerliche Reise schrieb er ein Buch, das in den nächsten Tagen in Lohsa eine Rolle spielen wird. Es gilt als ein herausragendes Zeugnis sorbischer Pilger-Kultur.
Denn das handschriftliche Dokument gibt einzigartige Einblicke in Erlebnisse und Gefahren der damaligen Pilger. Jurij Wawrik begegnete vielen Mitpilgern, Geistlichen und sogar Papst Gregor XVI (1765 – 1846). Sein Reisetagebuch ist Thema des nächsten Sorbischen Abends im Zejer-Smoler-Haus Lohsa am Freitag, dem 23. Januar.
Dr. Lubina Malinkowa, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Sorbischen Instituts, hält den Vortrag in deutscher Sprache. Beginn ist um 17 Uhr. Der Förderverein Begegnungsstätte Zejler-Smoler-Haus Lohsa e.V. lädt herzlich dazu ein. (AK)